Der Jahresrückblick der Ortsgruppen und des Bezirks sowie die Vorstellung des Hausnotrufdienstes des Weißen Kreuzes standen im Mittelpunkt der Bezirksversammlung von Vinschgau.
Die Vinschger Funktionäre der Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund trafen sich zur diesjährigen Bezirksversammlung in Eyrs. Bezirkspräsident Bruno Kurz konnte neben den Vertretern der Ortsgruppen auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen.
Die Ortspräsidentinnen und Ortspräsidenten blickten auf ein aktives Jahr zurück. Gemeinsame Freizeitgestaltung wie Treffen, Veranstaltungen, Fahrten, Wallfahrten, Vorträge usw. standen genauso im Mittelpunkt der Aktivitäten wie Kranken- und Altenbesuche. „Es ist schön, dass ihr auch jene nicht vergesst, die nicht mehr zu den Veranstaltungen kommen können“, bedankte sich Kurz bei den Funktionären. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Georg Stillebacher ließ er die Tätigkeiten des Bezirks im abgelaufenen Jahr Revue passieren. Stillebacher betonte, dass es dem Bezirksausschuss ein großes Anliegen sei, neue Ortsgruppen im Vinschgau zu gründen. Landespräsidentstellvertreter Hansi Weissensteiner zeigte sich beeindruckt von den Tätigkeiten der Ortsgruppen. Er forderte die Anwesenden dazu auf, die Angebote der Weiterbildungsgenossenschaft zu nutzen. „Auch in unserem Alter kann man noch Vieles lernen, ich selbst konnte mich bei der sechstägigen Funktionärsschulung des Bauernbundes davon überzeugen“, erklärte Weissensteiner.
Dass die jüngere Generation von der Älteren lernen könne, sind der Bezirksobmann Andreas Tappeiner und die Bezirksleiterin der Bauernjugend überzeugt. „Wir sollten versuchen, öfters auf die Erfahrungswerte der älteren Menschen zurückzugreifen“, meinte Tappeiner. Bezirksbäuerin Monika Rechenmacher schloss sich diesem Gedanken an: „All zu oft vergessen wir den älteren Mitbürgern zu sagen, dass sie wichtig für die Gesellschaft sind“.
Florian Winkler stellte den Senioren den Hausnotrufdienst und die weiteren Tätigkeiten des Weißen Kreuzes vor. „Senioren garantiert dieser Hausnotruf-Dienst Hilfe auf Knopfdruck“, erklärte Winkler. Interessiert verfolgten die Anwesenden seinen Vortrag und nutzen im Anschluss die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Ehrenpräsidentin Maria Bertolini sprach den Funktionären Mut für ihre Arbeit zu: „Wer Begegnungen für ältere Menschen schafft, trägt zu einem erfüllten Älterwerden bei“.
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