Wanderungen, Ausflüge, Lehrfahrten, Tanznachmittage und noch vieles mehr steht im Tätigkeitsprogramm des Bezirks Eisacktal der Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund. Bei der Jahresversammlung wurde Rückschau auf die vergangenen zehn Jahre gehalten und der Hausnotrufdienst vorgestellt.
Anhand einer Fotoschau ließ Bezirkspräsident Serafin Mitterrutzner die vergangenen zehn Jahre nochmals Revue passieren. Man habe gemeinsam viele gesellige Stunden erlebt. In besonderer Erinnerung ist allen die im Vorjahr organisierte 20-Jahr-Feier der Seniorenvereinigung auf der Villanderer Alm geblieben. Über 600 Senioren des ganzen Landes haben daran teilgenommen. „Gemeinschaft und Unterhaltung ist das was wir Senioren brauchen“, erklärte Mitterrutzner.
Landespräsident Johann Messner und die beiden Stellvertreter Gottfried Oberstaller und Hansi Weissensteiner zeigten sich vom Tätigkeitsprogramm der Eisacktaler Senioren beeindruckt. „Man kann euch nur gratulieren“, waren sich die drei einig.
Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Vorstellung des Hausnotrufdienstes des Weißen Kreuzes durch Markus Pfattner. Das Hausnotrufgerät ist an das Telefon gekoppelt, es hat eine Reichweite von 70 Metern. Im Ernstfall kann über eine Fernbedienung Alarm ausgelöst werden. „Älteren, allein lebenden Menschen garantiert dieser Dienst eine schnelle und professionelle Hilfe in Notsituationen und ermöglicht eine lange Selbstständigkeit“, erklärte Pfattner.
Die Senioren nutzten im Anschluss die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Auch Informationen zu den diversen Diensten des Weißen Kreuzes wurden eingeholt.
Die Landessekretärin Nadine Pichler warf einen Blick auf das Tätigkeitsprogramm des laufenden Jahres. Mit der grafischen Neugestaltung der Vereinszeitschrift Seniorenbote und der Herausgabe eines Buches mit Lebensgeschichten von Altbäuerinnen und Altbauern werden zwei wichtige Projekte realisiert.
Die bevorstehenden Kommunalwahlen und eine gute Vertretung in den Ratsstuben sind auch der Seniorenvereinigung ein Anliegen. „Es ist schwierig ältere Menschen zu einer Kandidatur zu bewegen, deshalb unterstützen wir neben den bäuerlichen Kandidaten, Personen die sich für das Wohl der Senioren einsetzen“, ergänzte der Landespräsident.
Die stellvertretende Bezirksbäuerin Waltraud Kerschbaumer und der Bezirksvertreter der Bauernjugend Tobias Wurzer gratulierten den Senioren zur umfangreichen Tätigkeit.
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