3. Bauernhof-Sonntag am 22. Mai 2016

9.000 Interessierte haben beim 3. Bauernhof-Sonntag einen der sieben teilnehmenden Höfe besucht und sich direkt vor Ort ein Bild von der Landwirtschaft gemacht

Auffallend war, dass heuer besonders viele nicht-bäuerliche Besucher auf den Bauernhof-Sonntag kamen. Der Südtiroler Bauernbund, der die Veranstaltung im Zweijahresrhythmus organisiert, freut sich über den „tollen Erfolg und das Zeichen der Wertschätzung“.
Wie schon bei den beiden vorausgegangenen Ausgaben war es auch bei der 3. Auflage Ziel des Bauernhof-Sonntags, das, was die Landwirtschaft leistet, auf einem Bauernhof zu zeigen. Für Bauernbund-Landesobmann Leo Tiefenthaler bedeutet dies: „Wir wollen mit den Konsumenten in Dialog treten.“

Interesse am Bauernleben
9000 Interessierte haben diesen „Tag des offenen Hofes“ zu einem Bauernhof-Besuch genutzt. Tiefenthaler sieht sich durch die vielen Besucher bestätigt: „Es zeigt uns, dass die Frage, wo die Lebensmittel herkommen und wie sie produziert werden, immer mehr Menschen interessiert.“
Besonders groß war der Andrang bei den Hof-, Stall- und Kellerführungen sowie den Wiesenbegehungen. Tiefenthaler freut sich über  dieses Interesse, „vor allem, wenn es die Produktion selbst betrifft.“ Sehr viele Besucher haben auch die Gelegenheit genutzt, bäuerliche Qualitätsprodukte wie Joghurt, Wein oder Äpfel zu verkosten. „Das heimische Produkt wird zunehmend mehr geschätzt, der Trend zur Regionalität ist auch bei uns immer mehr zu spüren. Das ist eine große Chance für die heimische Landwirtschaft“, sagt Tiefenthaler.
Ein voller Erfolg war erneut die Bauernküche der bäuerlichen Organisationen mit ihren heimischen Gerichten. Nicht ganz typisch, aber zu 100 Prozent aus heimischen Rohstoffen war der Südtirol Burger, der auf allen Höfen angeboten wurde. Auffallend war, dass heuer besonders viele junge Familien auf den Höfen waren – wohl auch wegen der Tiere und dem Kinderprogramm der Tagesmütter.

Dank an Mitgestalter und Besucher
Sieben bäuerliche Familien haben anlässlich des 3. Bauernhof-Sonntag die Tore zu ihren Höfen geöffnet: die Höfe Schletzas und Sonnenheim in Tartsch/Mals, der Gschnoferhof in Terlan, der Popphof in Marling, der Eggerhof in Aldein, der Gschlosserhof in Villanders und der Lüch da Fussè in Abtei. Diesen bäuerlichen Familien und den bäuerlichen Organisationen vor Ort möchte Tiefenthaler für ihren Einsatz danken: „Sie haben diese einmalige Veranstaltung erst ermöglicht.“ Er bedankt sich aber genauso bei den vielen Besuchern für das Interesse und für die Wertschätzung der hemischen Landwirtschaft.
Den Kontakt mit den Konsumenten will der Südtiroler Bauernbund fortsetzen – mit weiteren Veranstaltungen und verschiedenen Initiativen.

Diese sieben Höfe haben am Bauernhof-Sonntag 2016 teilgenommen:


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