Südtiroler Landwirt, Politik | 21.07.2016

Zahlen, Fakten und die wichtigsten Themen

Er liefert Informationen über den aktuellen Stand der Dinge und ist ein wichtiges Lenkungsinstrument: Der neue Agrar- und Forstbericht 2015 hält nicht nur Rückschau, sondern gewährt auch Einblick in die künftigen Herausforderungen der Südtiroler Landwirtschaftspolitik. Mehr...

Bauernbund

Reise: Mit dem „Südtiroler Landwirt“ nach Namibia
Mehr ...

Politik

Bilanz: Welche Prämien bisher ausbezahlt wurden
Mehr ...

Service

Bäuerliches Handwerk: Jetzt für Katalog anmelden
Mehr ...

Produktion

Technik: Wie wichtig die Mechanisierung im Obstbau ist
Mehr ...


EDITORIAL

Geballte Technik, die den Bauern dient

Hut ab: Beim Tag der Technik im Obstbau haben 80 Hersteller rund 300 Geräte und Maschinen präsentiert (S. 39). Das ist geballte Technologie, Kompetenz und Wirtschaftskraft! Nicht nur die Südtiroler Obstbauern, sondern die Fachwelt und Öffentlichkeit aus dem gesamten Alpenraum konnten sich von der Innovationskraft der Landwirtschaft überzeugen.
Mehrere Aspekte sind mir dabei besonders aufgefallen: Die Technik trägt wesentlich dazu bei, unsere Landwirtschaft noch nachhaltiger zu machen. Sie ist Teil dieser Lösung und hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht.
Gleichzeitig wissen wir: Technik kostet Geld. Für viele Geräte muss man Euro im fünfstelligen Bereich zahlen. Da sollte jeder Betriebsleiter darauf achten, genau jenes Gerät zu kaufen, das am besten zu seinem Betrieb passt. Vielleicht greift er sogar auf den Maschinenring zurück und kann sich somit Kosten sparen. Auf einer Leistungsschau wie dieser hatten die Bauern die Gelegenheit, sich über all diese Möglichkeiten zu informieren und Gedanken zu machen.
Möglich macht dies immer wieder verlässlich der Absolventenverein Landwirtschaftlicher Schulen. Dank aber auch allen anderen Beteiligten, vor allem der Landesabteilung Landwirtschaft, dem Beratungsring für Obst- und Weinbau und dem Versuchszentrum Laimburg.
Für mich steht der Tag der Technik im Obstbau stellvertretend für Südtirols gesamte Landwirtschaft: Viele Zahnräder treiben einander wirkungsvoll an. Sie alle wollen das Beste für unsere Bauernfamilien, für die Gesellschaft, für unser Land.

Leo Tiefenthaler, Bauernbund-Landesobmann


TOP

IMG_8782

Gemeinsam viel bewegen

Der Bauernhofsonntag am 22. Mai dieses Jahres war ein voller Erfolg. Nicht zuletzt dank der Familien, die bereitwillig Tür und Tor ihrer Bauernhöfe geöffnet und den Besuchern Einblicke in die heimische Landwirtschaft gewährt haben. Der Südtiroler Bauernbund hat sich bei diesen Familien kürzlich mit einem gemeinsamen Essen noch einmal bedankt (S. 9). Ein herzliches „Vergelt’s Gott!“ gilt aber auch den vielen freiwilligen Helfern, die zum Gelingen dieser wichtigen Veranstaltung beigetragen haben: Allen bäuerlichen Organisationen und jedem Einzelnen, der sich mit Engagement eingebracht hat. Denn: Gemeinsam können wir viel bewegen! rar


FLOP

Flop_Alm_Rinder_Wanderer

Die Rinder in Ruhe grasen lassen

Mit dem Sommer ist wieder die Zeit gekommen, in der viele Einheimische und Gäste die Südtiroler Almen als Erholungsraum aufsuchen. Sie sind dort aber nicht alleine: Weidende Rinder und Jungtiere verbringen die heißen Monate auf den Almen. Manchmal kommt es zu Konflikten zwischen Wanderern und Kühen. Vor allem, wenn der Mensch zu stark in den Lebensraum der Tiere eindringt. Die meisten verhalten sich zwar rücksichtsvoll, leider aber nicht alle. Dabei ist Vorsicht geboten, um Unfälle zu vermeiden (S. 6). In diesem Sinne heißt es, Rücksicht zu nehmen: Bleiben wir auf den Wegen und lassen die Rinder in Ruhe grasen! mg


"Südtiroler Landwirt" - Leserreise


Unterm Kreuz des Südens

Zum zweiten Mal nimmt der „Südtiroler Landwirt“ interessierte Leser mit auf eine Fernreise. Sie führt vom 2. bis 17. Februar 2017 nach Namibia, die ehemalige deutsche Kolonie im Südwesten Afrikas. Voranmeldungen sind jetzt schon möglich. Lesen Sie mehr ...