Gärtnervereinigung

Die Südtiroler Gärtnervereinigung wurde am 18. November 1965 gegründet. Sie versteht sich als Interessenvertretung der Gärtnereibetriebe und befasst sich mit der Aus- und Weiterbildung, der Gestaltung der Versuchsprogramme im Bereich des Gartenbaus sowie der Organisation von Veranstaltungen, Ausstellungen und gemeinschaftlicher Marketinginitiativen.
Der Südtiroler Gärtnervereinigung gehören Endverkaufsbetriebe, Jungpflanzenbetriebe, die Landschaftsbauer sowie die Junggärtner an.

Derzeit zählt sie 72 Mitgliedsbetriebe im ganzen Land an. Alle Betriebe zusammen bewirtschaften heute etwa 60 ha Fläche, davon die Hälfte unter Glas, und beschäftigen in Spitzenzeiten bis zu 500 Angestellte innerhalb Südtirols und noch einmal so viele außerhalb der Landesgrenzen.
Jedes Jahr werden an die 50 Lehrlinge ausgebildet, die zusätzlich zur Praxis in den Betrieben entweder im dreijährigen Blockunterricht oder in einer biennalen Vollzeitausbildung in die Theorie ausgebildet werden.
Die Vereinigung ist in drei Bezirke unterteilt: Bezirk Meran (mit Vinschgau und Burggrafenamt), Bezirk Bozen (mit Schlerngebiet, Überetsch und Südtiroler Unterland) und Bezirk Brixen (mit Eisack- und Pustertal).
Die Landesleitung besteht aus neun gewählten Vorständen. Seit 2004 steht Valtl Raffeiner der Vereinigung als Landesobmann vor. Ihm zur Seite steht Hansjörg Auer als Landesobmann-Stellvertreter. Die Landesleitung bestimmt je einen Vertreter für den Landesbauernrat und für die nationale Berufsorganisation.


Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaften in der Vereinigung erwerben können Gärtnereibetriebe:

  • die Mitglieder des Südtiroler Bauernbundes sind
  • deren Betrieb eine Fläche von mindestens 5.000 m² aufweist, wovon wiederum mindestens 500 m² mit Gewächshaus überbaut sein müssen
  • die laut L.G. Nr. 31/1986 im Berufsalbum der Gärtner eingetragen sind
  • seit mehr als drei Jahren den Beruf des Gärtners ausüben