Marketing | 24.03.2010

Hofeigene Produkte haben hohen Wert

Fast vollzählig erschienen die Mitglieder der Marke „Roter Hahn - Bäuerliche Schankbetriebe“ zur heurigen Jahresversammlung am 18. März beim Pretzhof in Pfitsch. Der Betriebsleiter vom Pretzhof Karl Mair empfiehlt für hochwertiges bäuerliches Angebot mehr Mut zum Preis.

„Es steckt viel Arbeit dahinter eine Landwirtschaft zu führen und gleichzeitig Gäste auf hohem Niveau zu bewirten“, lobt Landesobmannstellvertreter Seppl Lamprecht die überaus qualitätsorientierte Arbeit der „Roter Hahn“- Schankbetriebe. Dass diese Leistung aber nicht um jeden Preis zu erbringen ist zeigte der Hauptreferent Karl Mair am Beispiel Pretzhof vor. Gemeinsam mit seiner Frau hat er vor 30 Jahren das Konzept des Wirtshauses entworfen und bis heute konsequent umgesetzt. Die Grundphilosophie des Betriebes hofeigene Produkte im Gastbetrieb möglichst hochwertig einzusetzen und zu präsentieren trifft auch auf die Hof- und Buschenschänke zu. Entsprechend ruhig wurde es in der Stube als der Bauer und Gastwirt Karl Mair seine Erfahrungen an die Bäuerinnen und Bauern weitergab. „Gäste aus der Stadt haben eine tiefe Sehnsucht nach den Produkten vom Hof. Sie suchen verzweifelt danach und finden sie kaum. Wenn man dem Gast diese Exklusivität geschickt vermittelt und stolz präsentiert tritt die Preisfrage in den Hintergrund“, erklärt Mair.

SBB-Mitarbeiter Hannes Knollseisen gab auch heuer wieder einen Jahresrückblick zu den Tätigkeiten der Abteilung Marketing für die Schankbetriebe und verwies auf den Wert der so zahlreich erschienenen Presseartikel. „Dieses hohe Medienecho ist vor allem dem konsequent authentisch geführten Angebot zu verdanken“, erklärt Knollseisen, „und stellt gleichzeitig eine hohe Erwartungshaltung für die Zukunft“.

Die Jahresversammlung bot wiederum eine gute Gelegenheit für den gegenseitigen Erfahrungsaustausch und gab den Mitgliedern der Marke „Roter Hahn“ einige interessante Ideen und Anregungen mit nach Hause.