Marketing | 11.10.2010

Schnalshuberhof ist „Bäuerlicher Schankbetrieb des Jahres 2010“

Die besondere, bodenständig-traditionelle Küche, die hervorragenden Eigenbauweine und das authentische Ambiente haben die Jury überzeugt: Der Buschenschank Schnalshuberhof in Oberplars bei Algund ist vom Südtiroler Bauernbund zum besten Schankbetrieb 2010 ausgezeichnet worden.

Einmal im Jahr wird vom Südtiroler Bauernbund der „Bäuerliche Schankbetrieb des Jahres“ verliehen. Dazu werden alle 32 in der Broschüre „Bäuerlicher Feinschmecker“ angeführten Schankbetriebe bewertet. Heuer fiel die Wahl auf den Schnalshuberhof von Hansjörg, Rosa und Sohn Christian Pinggera in Oberplars. „Der Schnalshuberhof hat bei den Kriterien Ambiente am Hof, Servicequalität und Ausstattungsqualität am besten von allen abgeschnitten und ist damit ein würdiger Preisträger, auch weil die Kriterien für die Aufnahme in den „Bäuerlichen Feinschmecker“ und dann für die Auswahl des „Schankbetrieb des Jahres“ äußerst streng sind“, erklärte Landesobmann Leo Tiefenthaler.
Besonders überzeugt hat die Jury die einfache, aber besondere Küche. „Am Biobauernhof kommen nur traditionelle, bäuerliche Gerichte auf die Speisekarte. Weitum bekannt ist der Hof für seinen Hausspeck und die Käseknödel, ein Highlight sind die Schupfnudel“, erklärte Hannes Knollseisen von der Abteilung Marketing im Südtiroler Bauernbund. Die allermeisten Produkte stammen direkt vom Biobauernhof. Ebenfalls außergewöhnlich sind die Bioweine am Hof, die von der Laimburg verkostet und bewertet werden. „Eine Rarität ist der Weißwein Fraueler, eine seltene autochthone Sorte: Aber auch der rassige Cabernet-Merlot und der Vernatsch werden mit viel Sorgfalt ausgebaut“, so Erwin Eccli von der Laimburg. Die Destillate, die im Buschenschank angeboten werden, brennt Christian Pinggera selbst.
Viel Wert legt die Familie auf die liebevolle Gestaltung und Erhaltung des Hofbildes. Immerhin wurde der Hof erstmals 1318 erwähnt.
Das dritte entscheidende Kriterium für die Wahl des Schnalshuberhofes war das bäuerliche Ambiente. „Die Gäste müssen sich am Hof wohlfühlen und die bäuerliche Gastlichkeit spüren. Und das ist am Schnalshuberhof der Fall“, so Knollseisen. Eine Besonderheit sind die beiden denkmalgeschützten Stuben, darunter die „Zeitungsstube“. Bei der Renovierung des Hofes sind alte Zeitungen an der Täfelung zum Vorschein gekommen.
Über die Auszeichnung freut sich nicht nur der Südtiroler Bauernbund, für den Höfe wie der Schnalshuberhof ein Aushängeschild sind, sondern auch für Hansjörg, Rosa und Christian ist die Auszeichnung eine besondere Ehre. „Seit 1997 führen wir den Buschenschank und haben immer versucht, authentisch zu bleiben. Die Auszeichnung „Schankbetrieb des Jahres“ ist eine willkommene Anerkennung, aber auch Ansporn für die Zukunft“, so Christian Pinggera.