Marketing | 06.02.2011

Internetzugang für Gäste im UaB-Betrieb: Bestimmungen abgeschafft!

Mit dem „Decreto Milleproroghe“, welches am 01. Jänner im Kraft getreten ist, wurden die Bestimmungen zur Internetnutzung durch die Gäste in Beherbergungsbetrieben erfreulicherweise abgeschafft.

Bisher waren für Beherbergungsbetriebe, Schankbetriebe usw., die ihren Gästen Internetzugang anbieten, eine Lizenz der Quästur notwendig. Diese Verpflichtung entfällt nun, sofern der Internetzugang nur als Nebenleistung erbracht wird.
Dies ist in UaB-Betrieben eindeutig der Fall. Die sogenannten „Antiterrorbestimmungen“ müssen in Zukunft nur mehr jene Betriebe einhalten, die einen Internet-Point als Haupttätigkeit anbieten.
Ebenso entfällt die Verpflichtung, die Gäste vorab zu identifizieren und den Ausweis zu kopieren, sowie die Aufzeichnung der Daten der Internetnutzung. Diese musste telematisch erfolgen. Betriebe mit weniger als 3 Internetstationen konnten diese Aufzeichnung auch händisch in einen von der Quästur vidimiertes Register tätigen.
Diese Auflagen und die damit verbundenen Kosten waren für viele Betriebe ein Hemmschuh, den Gästen diesen zusätzlichen Service zu bieten. Mit der Entbürokratisierung dieser Materie steht einer qualitativen Verbesserung der Dienstleistung in den UaB-Betrieben nun nichts mehr im Wege.