Marketing | 17.10.2011

Beim Bauern zu Gast

Das Beste aus Feld und Keller, eine Bauernküche und ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein bietet das Erntedankfest des Südtiroler Bauernbundes am Samstag, 22. Oktober auf dem Waltherplatz in Bozen.

Den ganzen Sommer über haben die Bäuerinnen und Bauern auf ihren Höfen geerntet, getrocknet, gebrannt oder verkocht und nach alten Rezepten mit großer Sorgfalt einmalige bäuerliche Produkte hergestellt. Zu verkosten und kaufen gibt es die neue „Ernte“, darunter einige Raritäten, auf dem Erntedankfest an den Ständen der 35 heimischen Direktvermarkter, davon 18 mit der Qualitätsmarke „Roter Hahn“, und der landwirtschaftlichen Vermarktungsorganisationen. Das Angebot ist dabei so vielfältig wie die Landwirtschaft selbst. „Die Besucher finden Destillate und Weine, Fruchtsirupe, Marmeladen und Eier genauso wie verschiedene Käsespezialitäten, Kräuter, Speck, Wurstwaren und Brot – alles frisch und garantiert aus Bauernhand“, freut sich Bauernbund-Landesobmann Leo Tiefenthaler. Ziel des Erntedankfestes ist es, auf die Konsumenten zuzugehen. „Wo sonst bekommen man die Produkte direkt vom Erzeuger und kann sehen, wer hinter den Lebensmitteln steht“, erklärt Leo Tiefenthaler.
Neben den bäuerlichen Produkten legt der Südtiroler Bauernbund großen Wert darauf, die Konsumenten über die Herkunft und Verarbeitung der bäuerlichen Produkte zu informieren. „Der Konsument will wissen, was er isst und woher die Lebensmittel stammen. Diese Informationen erhält er direkt von den Erzeugern“, so Tiefenthaler. Auf dem Erntedankfest sind aber nicht nur die Direktvermarkter zahlreich vertreten, sondern auch die Fachschulen für Land- und Hauswirtschaft, der Sennereiverband Südtirol, „Südtiroler Wein“ und „Südtiroler Apfel g.g.A.“, der Südtiroler Imkerbund, die Südtiroler Gärtner, der Arbeitskreis Südtiroler Bauernmärkte sowie die Marke „Roter Hahn“. Zudem präsentieren sich der Bäuerliche Notstandsfonds und der Verein Freiwillige Arbeitseinsätze.
Mehr über die heimischen Qualitätsprodukte der Marke „Roter Hahn“ des Südtiroler Bauernbundes finden Interessierte in der Broschüre „DelikatESSEN vom Bauern“, die auf www.roterhahn.it kostenlos angefordert werden kann.


Das Programm des Erntedankfestes

  • 8:30 Uhr Marktbeginn
  • 9:30 Uhr Eröffnung und Grußworte der Ehrengäste
  • Segnung der Früchte
  • 10:00 Uhr Beginn Rahmenprogramm

Buntes Rahmenprogramm
Zwei Böhmische, eine Tanzlmusik und eine Volkstanzgruppe verleihen dem Erntedankfest den ganz besonderen Festcharakter. Beginn des Rahmenprogramms ist um 10 Uhr.
Den Anfang macht die Andrianer Böhmische. Am späteren Vormittag wird die Volkstanzgruppe Oberbozen an verschiedenen Orten auf dem Waltherplatz auftanzen. Die Südtiroler 6er Musig spielt im Palais Campofranco. Am Nachmittag unterhält die Albeinser Böhmische die Erntedankfestbesucher.

Gemeinsam Erntedank feiern
Es ist ein Jahrhunderte alter Brauch, nach der Ernte gemeinsam für die Ernte zu danken und zu feiern. Diese Tradition will der Südtiroler Bauernbund mit dem Erntedankfest wieder aufleben lassen und gleichzeitig auf die große Bedeutung des Erntedankfestes in der bäuerlichen Welt hinweisen. Alle Besucher des Erntedankfestes haben die Gelegenheit, um 9:30 Uhr an der Segnung der Früchte durch den Dekan von Bozen Bernhard Holzer teilzunehmen und so mit den Bäuerinnen und Bauern Erntedank feiern.

Ein herzlicher Dank an alle Partner
Das Erntedankfest wird vom Südtiroler Bauernbund organisiert und steht unter der Schirmherrschaft der Stadtgemeinde Bozen. Finanziell unterstützt wird die Veranstaltung von der Exportorganisation Südtirol (Südtiroler Wein sowie Südtiroler Apfel g.g.A.), dem Ressort für Landwirtschaft und Tourismus und dem Ressort für Wirtschaft. Einen wertvollen Beitrag leisten auch die Südtiroler Bäuerinnenorganisation, die Südtiroler Gärtnervereinigung und der Sennereiverband Südtirol.

Abenteuer Bauernhof
Wie spannend ein Bauernhof ist, können die kleinen und großen Besucher des Erntedankfestes bei den Dienstleisterinnen der Südtiroler Bäuerinnenorganisation am kommenden Samstag erleben.
Auch heuer können Kinder am „Kinder-Bauernhof“ wieder nach Herzenslust spielen und sich austoben – wie auf einem richtigen Bauernhof. Beim Heuhüpfen, dem Verkosten von Bauernbrot mit Kräutertopfenaufstrich, einem Ratespiel mit Samen, beim Basteln von Armbändern oder beim Erraten von Gegenständen und Produkten vom Bauernhof haben die Kinder die Gelegenheit, den „Spielplatz“ Bauernhof näher kennen zu lernen. Natürlich dürfen auch der Streichelzoo mit heimischen Nutztieren und die Haflingerpferde nicht fehlen. Mit dem „Kinder-Bauernhof“ will die Südtiroler Bäuerinnenorganisation nicht nur eine besondere Attraktion bieten. „Bäuerinnen betreuen Kinder am Bauernhof, bieten Kultur- und Naturführungen an, stellen bäuerliche Produkte vor, organisieren Brotzeiten und Fachkurse und sind in der Bauernhofschule aktiv. Diese große Vielfalt an Dienstleistungen wollen wir aktiv aufzeigen“, so Landesbäuerin Hiltraud Erschbamer, die alle kleinen und großen Erntedankfest-Besucher einlädt, an den Ständen der Südtiroler Bäuerinnenorganisation vorbeizuschauen.

Bäuerliche Küche für Genießer
Franz Mulser von der Gostner Schwaige bittet im Palais Campofranco zu Tisch
Die originale Gostner Almheusuppe mit ausgesuchten Bergkräutern, der hausgeräucherte Spanferkelspeck mit Wurzelsellerie und Zirbelkieferpesto oder der Kaiserschmarren: Genießer erwartet im Palais Campofranco dank Koch Franz Mulser ein ganz besonderes kulinarisches Erlebnis. Die Rohprodukte stammen dabei von Südtiroler Bauernhöfen.
Für seine Mischung aus traditioneller Bauernküche und neuen, kreativen Ideen ist die Gostner Schwaige auf der Seiser Alm weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt. Am kommenden Samstag wird der Koch und Bauer Franz Mulser im Palais Campofranco, das dafür extra zum größten bäuerlichen Schankbetrieb des Landes wird, die Besucher des Erntedankfestes kulinarisch verwöhnen.
Neben den Köstlichkeiten von Franz Mulser bieten die Sarner, Andrianer und Rittner Bäuerinnen bäuerliche Süßspeisen.
Die Weine stammen von drei jungen heimischen Selbsteinkellerern, die Säfte von Südtiroler Direktvermarktern der Qualitätsmarke „Roter Hahn“.
Wer nicht nur am Erntedankfest die bäuerliche Küche genießen möchte, hat in 37 Schankbetrieben der Marke „Roter Hahn“ dazu das ganze Jahr über Gelegenheit. Beschrieben sind die Hof- und Buschenschankbetriebe in der Broschüre „Bäuerlicher Feinschmecker“ des Südtiroler Bauernbundes – samt Hofbeschreibung, einer Auswahl der angebotenen Gerichte und hausgemachten Säfte, der Weinbeschreibung, Öffnungszeiten und Wandervorschläge zum jeweiligen Hof. Das Qualitätssiegel „Roter Hahn“ garantiert für das bäuerliches Ambiente, die gute Ausstattung und typisch bäuerliche Gerichte aus vorwiegend hofeigenen Rohprodukten.
Die Broschüre „Bäuerliche Feinschmecker“ ist beim Südtiroler Bauernbund (Tel. 0471 999308) oder info@roterhahn.it kostenlos erhältlich. www.roterhahn.it