Marketing | 21.10.2012

Ein Dank an oben und an die Konsumenten

Bei wunderschönem Herbstwetter nutzten wieder einige Tausend Einheimische und Gäste das Erntedankfest in Bozen, um die heimischen Direktvermarkter und ihre Qualitätsprodukten kennenzulernen. Auf dem Waltherplatz in Bozen wurde aber auch für die gute Ernte gedankt.

Zwar fiel die Ernte aufgrund der Witterung heuer etwas geringer aus als im Vorjahr, Gründe zum Danken gab es trotzdem genug. „Wir haben heuer eine sehr gute Qualität in den Kellern, Obstzellen und in den Städeln. Zudem sind wir von größeren Unwettern – mit Ausnahme des Wipptals – und Trockenheit verschont geblieben. Daher sollten wir uns besinnen und Danke sagen“, erklärte Landesobmann Leo Tiefenthaler, der einen Dank auch nach oben richtete. „Für eine gute Ernte braucht es nicht nur den Fleiß der Bäuerinnen und Bauern, sondern auch den Schutz des Herrn.“
Danke sagte Tiefenthaler auch den zahlreichen Konsumenten, die mit ihrer Präsenz auf dem Erntedankfest, aber auch mit ihren Einkäufen den heimischen Bäuerinnen und Bauern ihre Anerkennung ausdrückten. Diesem Dank schloss sich auch Landesrat Hans Berger an, der unterstrich, wie wichtig der direkte Kontakt mit den Konsumenten sei.
Bozens Bürgermeister Luigi Spagnolli zollte den Bauern ebenfalls Respekt. „Sie säen und arbeiten sehr hart, um eine reiche Ernte einzufahren. Von dieser bäuerlichen Mentalität könnten viele lernen.“ Spagnolli erinnerte aber auch daran, dass viele Menschen keine Ernte feiern können.
Der Dekan von Bozen, der die Segnung der Früchte vornahm, ging auch auf das Danken ein. „Heute sind besonders viele Kinder hier. Einige der ersten Worte, die sie sagen können, ist bitte und danke. Dieses Danken geht dann leider oft verloren. Wir sollten wieder viel öfter danken und dankbar sein.“

Viele Tausend Besucher

Einige Tausend Bürgerinnen und Bürger nutzen das Erntedankfest, um bäuerliche Produkte, viele der Marke Roter Hahn, zu verkosten, bei den Direktvermarktern einzukaufen und sich an den Ständen zu informieren. Gut besucht war wie immer der Innenhof des Palais Campofranco, wo Franz Mulser von der Gostner Schwaige bäuerliche Gerichte aus heimischen Rohprodukten verkochte. Ein Anziehungspunkt war das Heuhüpfen und der Basteltisch. Für das musikalische und volkstümliche Rahmenprogramm sorgten die Böhmische der Bürgerkapelle Gries, die Volkstanzgruppe Welschnofen, die Villnösser Musikant`n und die Südtiroler Tanzlmusig.


Bildtext:

- Viele Prominente wie der EU-Abgeordnete Herbert Dorfmann oder der Bürgermeister von Bozen Luigi Spagnolli feierten mit dem SBB das Erntedankfest.
- Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, direkt beim Bauern einzukaufen.