Bauernbund | 06.04.2013

Weltgesundheitstag – Regionale Lebensmittel stehen für gesunde Lebensmittel

Die Südtiroler Bäuerinnenorganisation nützt diesen Tag, um auf die Wichtigkeit gesunder Ernährung hinzuweisen, welche man mit heimischen, frischen Produkte der Südtiroler Landwirtschaft unterstützen kann.

Der Schwerpunkt des diesjährigen Weltgesundheitstages, der am 7. April weltweit begangen wird, ist die Ursache und Folge von erhöhtem Blutdruck. Eine ausgewogene, gesunde Ernährung kann hohem Blutdruck entgegenwirken. Landesbäuerin Hiltraud Erschbamer nutzt die Gelegenheit, um auf die gesunden, frischen Erzeugnisse der Südtiroler Bäuerinnen und Bauern hinzuweisen.

„Bäuerinnen sind nicht nur Botschafterinnen der landwirtschaftlichen Produkte, sondern auch für das Versprechen, das mit diesen Produkten zusammenhängt: ökologische, hochwertige und vor allem gesunde Erzeugnisse“. Das Misstrauen gegenüber industriell gefertigten Produkten steigt durch die immer wiederkehrende Lebensmittelsandale. Das ist eine große Chance für regionale Lebensmittel. Regionale Produkte können nicht „gemacht“ oder beliebig „produziert“ werden – und genießen damit eine Produktexklusivität. Eine Pustertaler Kartoffel kann nicht losgelöst vom Firmenstandort und der dortigen Tradition „produziert“ werden genauso wenig wie der Terlaner Spargel. „Authentisch sei nicht „gemacht“, sondern „geworden“ und damit einzigartig. Begehrt ist, was rar ist“, so David Bosshard vom Gottlieb Duttweiler Institut bei der heurigen Landesversammlung des Südtiroler Bauernbundes.

„Kaufe nie etwas, das deine Großmutter nicht als Lebensmittel erkannt hätte“, sagt eine alte Bauernregel. Bei den frischen Produkten der Bäuerinnen in den Hofläden, auf den Bauernmärkten oder den bäuerlichen Buffets ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Konsument ein Lebensmittel nicht erkennen würde, wohl doch gering. Der Begriff „Lebensmittel“ sage ohnehin schon viel aus, so die Landesbäuerin. „Mittel zum Leben, im Gegensatz zum „Nahrungsmittel“. Getrost kann man bei den regionalen Erzeugnissen von Lebensmitteln sprechen.“

„Alles Gute kommt nicht nur von oben, nein im Gegenteil, auch vom Boden“, so Erschbamer, und führt weiter an: „ und unsere Bäuerinnen und Bauern verwalten als einzige Berufsgruppe die nachhaltigen, gesunden Bodenschätze, die sich Jahr für Jahr regenerieren“.