Bauernbund | 31.05.2013

Bauernbund-Preis 2013 für Studienprojekt der Uni Bozen

Zum zweiten Mal nach 2012 hat der Südtiroler Bauernbund Studentinnen und Studenten der Freien Universität Bozen mit dem Südtiroler Bauernbund-Preis ausgezeichnet. Das Siegerprojekt befasste sich mit den Verbesserungspotentialen der Milchviehwirtschaft.

Die Gewinnergruppe, bestehend aus Iris Schwarzer, Johanna Ortner, Luca Gambarotto, Stefano Nadalini und Stefano Rizzi, untersuchten im Rahmen des Studiengangs „Agrarwissenschaften und Umweltmanagement“ der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik die Milchviehhaltung. Ziel war es, neben einer  Bestandsaufnahme Verbesserungsmöglichkeiten für die untersuchten Betriebe zu erarbeiten. Die Studierenden des ersten Jahres befragten dazu Viehbauern in 16 Gemeinden in ganz Südtirol und begutachteten die Ställe. Nach Schulungen durch örtliche Tierärzte hatte jede der vier Gruppen die Tierhaltungspraktiken der besuchten Höfe zu beurteilen. Aufbauend auf den Gesprächen und den Besichtigungen haben die Studierenden, die das Studienfach „Einführung in die Agrar- und Umweltökonomie und –politik“ besuchen,  Verbesserungsmöglichkeiten für die Milchviehhaltung und die Tiergesundheit erarbeitet. „Die Arbeit der Studierenden trägt dazu bei, die Zukunft der Landwirtschaft in Südtirol zu stärken“, freute sich Bauernbund-Landesobmann Leo Tiefenthaler, der den Preis an die Studentinnen und Studenten überreichte.
Die Vorschläge wurden einer Bewertungskommission bestehend aus dem Bauernbund-Vizedirektor Ulrich Höllrigl, dem Bauernjugend-Landesobmannstellvertreter Andreas Telser, der Bezirksbäuerin Bozen Antonia Egger Mair, dem Direktor der Vereinigung der Südtiroler Tierzuchtverbände Christian Plitzner, sowie den Professoren Christian Fischer und Günter Schamel und der Projektbetreuerin Simone Pfuderer vorgestellt.