Bauernbund | 22.07.2013

Gemeinsame Themen angehen

Die Südtiroler Bauernjugend (SBJ) und die Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend (TJB/LJ) verbindet eine lange Freundschaft. Kürzlich haben sich die Spitzenvertreter beider Organisationen auf der Kobingerhütte in Kirchberg/Tirol zu einer Klausur getroffen. Dabei tauschten sie sich über gemeinsame Projekte und den Fachkräftemangel aus.

Tauschten sich aus: Die Spitzenvertreter der Südtiroler Bauernjugend und der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend bei der gemeinsamen Klausurtagung.

Tauschten sich aus: Die Spitzenvertreter der Südtiroler Bauernjugend und der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend bei der gemeinsamen Klausurtagung.

Bereits zum dritten Mal fand dieses Treffen statt, immer abwechselnd ausgetragen von der Südtiroler Bauernjugend und der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend. „Beim gemeinsamen Austausch kann man viel voneinander lernen und so wieder tolle Ideen entwickeln", so Landesleiterin Kathrin Kaltenhauser und Landesjungbauernobmann Andreas Embacher von der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend.
Der Jugend etwas bieten
Beide Jugendorganisationen bieten für Jugendliche im ländlichen Raum ein vielfältiges Angebot – sei es durch verschiedenste Veranstaltungen oder abwechslungsreiche Projekte. So berichteten die Tiroler Vertreter von ihrem großen Sozialprojekt unter dem Titel „Genial Sozial“. „Schon seit dem Frühjahr sind alle Ortsgruppen, Gebiete und Bezirke mit Spendenboxen für den guten Zweck unterwegs. Am Samstag, 10. August lädt die Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend zum Aktionstag ein, dessen Erlös ebenfalls gespendet wird. Zum Jahresabschluss wird das Geld aus dem Projekt „Genial Sozial" gemeinsam mit Licht ins Dunkel in Tiroler Projekte investiert“, erklärt Kaltenhauser.
Auch die Südtiroler Bauernjugend berichtete über anstehende Aktionen und Projekte. Unter anderem steht vom 6. bis 8. September die Europameisterschaft im Handmähen an. Die besten Mäherinnen und Mäher aus Europa messen sich dabei in einem spannenden Wettbewerb. „Teilnehmen dürfen dabei nur die besten Mäherinnen und Mäher aus den sechs Ländern Österreich, Südtirol, Bayern-Deutschland, Schweiz, Slowenien und Baskenland“, erklärt Hannes Dosser, SBJ-Landesobmann.
Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt
Was das Thema Jugendarbeitslosigkeit betrifft, so sind sich beide Organisationen einig: Sowohl in Südtirol als auch in Tirol herrscht ein Mangel an Fachkräften. Dem wollen die Spitzenvertreter gemeinsam entgegenwirken und jungen Menschen auch die Chancen, die in der Lehre liegen, vermehrt aufzeigen.
Gemeinsame Aktion geplant
Auch für die Zukunft wurden schon Überlegungen über eine weitere Zusammenarbeit angestellt. Bei einem weiteren Treffen im Herbst wollen die beiden Jugendorganisationen über eine grenzüberschreitende Aktion sprechen.