Marketing | 08.08.2013

Die beste Bauernküche Südtirols

Die große Auswahl an hofeigenen Produkten, die raffiniert bäuerliche Küche, das authentische Ambiente und nicht zuletzt die Herzlichkeit der Bauernfamilie haben die Jury überzeugt: Der Hofschank Ungererhof im Jaufental ist der „Bäuerliche Schankbetrieb des Jahres“ 2013.

Einmal im Jahr wird vom Südtiroler Bauernbund die Auszeichnung „Bäuerlicher Schankbetrieb des Jahres“ verliehen. An einen der mittlerweile 41 Hof- und Buschenschankbetriebe, die in der Broschüre „Bäuerlicher Feinschmecker“ angeführt sind. Diesmal fiel die Wahl auf den Ungererhof der Familie Rainer im Jaufental/Ratschings. Leo Tiefenthaler, Obmann des Südtiroler Bauernbundes, gratulierte zu dieser Auszeichnung: „Es ist schön zu sehen, wie ihr diesen Bauernhof an diesem doch sehr entlegenen Ort zum Blühen gebracht habt. Es liegt eben an der Person, an der Familie, ob ein Hof funktionieren kann. Und ihr seid das beste Beispiel dafür, dass es geht!“

Walter und Maria Rainer freuten sich über die Auszeichnung und das große Lob. Dabei wollten sie ursprünglich gar nicht beim „Bäuerlichen Feinschmecker“ mitmachen. Innerhalb kürzester Zeit konnte aber die ganze Familie für das Konzept gewonnen werden. Heute gehört der Ungererhof zu den Paradepferden des „Bäuerlichen Feinschmecker“.

Hannes Knollseisen, im Südtiroler Bauernbund für die bäuerlichen Schankbetriebe verantwortlich, erklärt:  „Die Jury hat in erster Linie die riesige Auswahl an hofeigenen Produkten überzeugt. Das Rind-, Lamm-, und Schweinefleisch, die Kartoffeln und das Gemüse, die Säfte, Marmeladen und Würste, der Speck und auch der Graukäse, das alles stammt direkt vom Ungererhof.“ Die hofeigenen Produkte sind laut Knollseisen auch das Erfolgsrezept für die bäuerlichen Schankbetriebe. So könne der Bauer selbst über die Güte der Rohstoffe bestimmen und jedes Produkt zum optimalen Zeitpunkt auf den Tisch bringen.

Aus der breiten Palette der hofeigenen Produkte zaubert Bauer Walter Rainer, der lange einen Almausschank führte,  besondere bäuerliche Köstlichkeiten: Zu empfehlen sind die Ungerer Hofmarende, die Kartoffelteigtaschen mit saisonal wechselnder Füllung aus Bärlauch, Sauerampfer, Feldkräutern, Spargeln, Kürbis oder Latschenkiefern, die Knödel, die hausgemachten Schlutzer und Bandnudeln sowie die Fleischgerichte und Kuchen. Sonntags gibt es auch Jaufentaler Kirchtagskrapfen.

Neben dem kulinarischen Angebot überprüft die Jury auch Bauernhofqualität,  Ausstattungs- und Servicequalität. Hans Kienzl, Leiter der Abteilung Marketing im Südtiroler Bauernbund, erklärt: „Auch darin hat uns der Hof beeindruckt und überzeugt. Er bietet ein sehr authentisches und gemütliches Ambiente.“ Besonders begeistert sei die Jury auch von der Herzlichkeit der Bauernfamilie und der hohen Servicequalität gewesen. Dies alles habe den Ungererhof weit über das Wipptal hinaus bekannt gemacht und zu seinem großen Erfolg beigetragen.

Wer mehr über das Angebot des Ungererhofes und der anderen 40 Hof- und Buschenschankbetriebe erfahren möchte, sollte sich den „Bäuerlichen Feinschmecker“ besorgen. Er ist in den Südtiroler Raiffeisenkassen, in den Tourismusvereinen oder beim Südtiroler Bauernbund unter Tel. 0471 999308, Fax 0471 981171 oder per Mail info@roterhahn.it kostenlos erhältlich. Alle Schankbetriebe sind zudem im Internet unter www.roterhahn.it abrufbar.