Bauernbund | 18.09.2013

Agrarexporte: Italien setzt auf Übersee

Der Außenhandel mit Ländern außerhalb der Europäischen Union wird für die italienische Agrarwirtschaft immer wichtiger. von age

Wie der Landwirtschaftsverband Cia unter Berufung auf Daten des italienischen Statistikamtes kürzlich berichtete, stiegen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres die Exporte von verarbeiteten Lebensmitteln nach Drittstaaten wertmäßig um 11,6 Prozent, die von Agrarprodukten um 15,6 Prozent. Die Entwicklung werde vor allem von einer steigenden Nachfrage in Asien und Amerika getrieben, hieß es weiter. 

Insbesondere in China gebe es Rekordzuwächse. Den Angaben von Cia zufolge erhöhte sich der Wert der Ausfuhren von Wein, Pasta, Olivenöl und Käse ins Nicht-EU-Ausland von Januar bis Mai 2013 um 22,9 Prozent. Der Export unverarbeiteter Produkte legte besonders kräftig zu, nämlich um 65,3 Prozent. 

Neben Obst und Gemüse ist Wein ein Hauptexportschlager Italiens. Als Abnehmer steht hier China an erster Stelle. In diesem Jahr dürfte die Verkaufsmenge ins „Reich der Mitte“ laut Cia auf 18 Millionen Hektoliter steigen. Das wäre ein Zuwachs von neun Prozent.