Bauernbund | 19.10.2013

Ein tausendfacher Dank

Bei wunderschönem Herbstwetter nutzten wieder einige Tausend Einheimische und Gäste das Erntedankfest in Bozen, um die heimischen Direktvermarkter und ihre Qualitätsprodukten kennenzulernen und gleichzeitig ihre Wertschätzung für heimische Lebensmittel zu zeigen. Auf dem Waltherplatz in Bozen wurde aber auch für die gute Ernte gedankt.

Zahlreiche Ehrengäste feierten mit dem Südtiroler Bauernbund Erntedank.

Zahlreiche Ehrengäste feierten mit dem Südtiroler Bauernbund Erntedank.

Seit vielen Jahren kommen die Bäuerinnen und Bauern zu den Konsumenten um zu zeigen, was die Landwirtschaft leistet, aber auch, um gemeinsam für die Ernte zu danken. „Wir haben heuer eine sehr gute Qualität in den Kellern, Obstlagern und in den Städeln. Daher sollten wir uns besinnen und Danke sagen“, erklärte Landesobmann Leo Tiefenthaler. Ein Dank sprach Tiefenthaler auch den zahlreichen Konsumenten aus, die mit ihrer Präsenz auf dem Erntedankfest, aber auch mit ihren Einkäufen den heimischen Bäuerinnen und Bauern ihre Wertschätzung entgegenbringen. Landeshauptmann Luis Durnwalder dankte den Bauern für ihren Fleiß und ihre einmaligen Produkte. „Südtirols bäuerliche Produkte sind Botschafter des Landes in der ganzen Welt.“
Bozens Bürgermeister Luigi Spagnolli freute sich mit dem Bauernbund über das Erntedankfest, „das eines der schönsten Feste in der Stadt ist. Durch das Erntedankfest im Zentrum von Bozen hält der Konsument die Nähe zur Landwirtschaft und lernt die Vielfalt an bäuerlichen Produkten, die dieses Land hervorbringt, kennen.“ Zudem würden die Konsumenten auch die Menschen hinter den Produkten kennenlernen. Immer wichtiger werde die Philosophie der „Null Kilometer“. Für diese sei das Erntedankfest ein wichtiger Botschafter.
Der Kinder- und Jugendseelsorger Christoph Schweigl hob bei der Segnung der Früchte die große Bedeutung des Dankens hervor.
Viele Besucher
Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen das Erntedankfest, um bäuerliche Produkte zu verkosten, bei den Direktvermarktern, viele der Marke „Roter Hahn“, einzukaufen und sich an den Ständen zu informieren. Gut besucht war wie immer der Innenhof des Palais Campofranco, wo Franz Mulser von der Gostner Schwaige bäuerliche Gerichte aus heimischen Rohprodukten präsentierte. Anziehungspunkte waren das Heuhüpfen und der Stand der Bäuerinnen. Für das bunte Rahmenprogramm sorgten die „Böhmische Schalders“, die „Hoslbochplattler“, die „Pflerer Gitschn“ und die Gruppe “Die Nepomuckla“.