Bauernbund | 21.02.2014

Landwirtschafts-Gipfel an der Laimburg

Die Landwirtschaft im Südtirol, Trentino und Aosta haben viele gemeinsame Interessen. Die für Landwirtschaft verantwortlichen Regierungsmitglieder der drei Länder ihre Strategie aufeinander abgestimmt. von LPA - Landespresseamt

Von links: Michele Dallapiccola (Trentino), Arnold Schuler (Südtirol) und Renzo Testolin (Aosta). Foto: LPA/Laimburg

Von links: Michele Dallapiccola (Trentino), Arnold Schuler (Südtirol) und Renzo Testolin (Aosta). Foto: LPA/Laimburg

Getroffen haben sich Michele Dallapiccola (Trentino), Renzo Testolin (Aosta) und Arnold Schuler (Südtirol) am Donnerstag vergangener Woche auf Einladung Schulers am Versuchszentrum Laimburg. Es war das erste Treffen dieser Art seit Einsetzung der neuen Landes- bzw. Regionalregierungen. Laut Schuler diente das Treffen dazu, „unsere gemeinsamen Interessensfelder abzustimmen und insbesondere in den Verhandlungen zur Umsetzung der EU-Agarreform auf nationaler Ebene die Unterstützung für die Berglandwirtschaft abzusichern.“ Es sei wichtig, dass die Berggebiete mit einer Stimme sprechen. Die Agrarreform ist im Dezember 2013 auf europäischer Ebene beschlossen worden und muss im Laufe des Jahres 2014 auf nationaler Ebene verhandelt werden.

Auch weitere Themen sind von gemeinsamem Interesse, darunter die Finanzierung der nationalen Tierzuchtverbände sowie die Absicherung der Milchwirtschaft im Berggebiet und die verzögerte Auszahlung der EU-Prämien durch die Zahlstellen.

Zusammenarbeit in der Forschung
Diskutiert wurde auch über eine engere Zusammenarbeit der Forschungsinstitute wie des Versuchszentrums Laimburg im Bereich der Weinwirtschaft sowie der Kooperation bei der Erstellung der Entwicklungspläne für den ländlichen Raum.