Innovation | 12.03.2014

Ergänzungen zu Apfel- und Weinbau in Südtirol

Um ergänzende Kulturen zum Apfel- und Weinbau ging es am 11. März bei einem Symposium im Versuchszentrum Laimburg. Dabei haben Experten über ihre Erfahrungen mit Anbau und Vermarktung von Früchten wie Beeren, Kastanien bis hin zu Tafeltrauben und Oliven vorgestellt. von LPA - Landespresseamt

„Ausgehend von diesem Symposium wollen wir in einer Arbeitsgruppe, in der auch interessierte Organisationen, Verbände und Betriebe vertreten sind, jene Kulturen auswählen, die uns am interessantesten für den Anbau in Südtirol erscheinen. Diese werden wir anschließend in Demonstrationsbetrieben der Laimburg versuchsweise auspflanzen, um in Schaugärten praktische Erfahrungen sammeln zu können", erläutert Walter Guerra, Organisator des Symposiums. Ziel ist es, den Landwirten Ergänzungen zum Apfel- und Weinbau vorzustellen, die sich für eine Produktion eignen und damit zu einer abwechslungsreichen Kulturlandschaft beitragen.

Elf Experten haben im Rahmen des Symposiums den rund 80 Teilnehmenden ausgewählte Kulturen vom Terlaner Spargel als konkretes Fallbeispiel bis hin zur Pawpaw mit Wurzeln in Nordamerika vorgestellt und über ihre Erfahrungen mit dem Anbau dieser Kulturen berichtet. Dabei sind die Fachleute auf Aspekte wie klimatische Anforderungen und Herausforderungen bezüglich Pflanzen eingegangen, haben aber auch betriebswirtschaftliche Aspekte behandelt. „Uns ist wichtig, dass wir auch den Aspekt der Wirtschaftlichkeit einbeziehen, denn dieser entscheidet letztlich darüber, ob eine Kultur wirklich Zukunft hat oder eben nicht", sagt Guerra.

Das 1975 gegründete Land- und Forstwirtschaftliche Versuchszentrum Laimburg versteht sich als führende Forschungsinstitution für die Landwirtschaft und Lebensmittelqualität in Südtirol. Das Versuchszentrum Laimburg betreibt vor allem angewandte Forschung mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Südtiroler Landwirtschaft zu steigern und die Qualität landwirtschaftlicher Produkte zu sichern.