Politik, Bauernbund | 27.05.2014

Dorfmann ein „Glücksfall für Südtirol“

Der Südtiroler Bauernbund ist erfreut über die erneute Wahl von Herbert Dorfmann in das Europäische Parlament. Damit werde die bisherige, erfolgreiche Arbeit für Europas Minderheiten, für Südtirol und für die Landwirtschaft in Berggebieten fortgesetzt. von Guido Steinegger

Bauernbund-Landesobmann Leo Tiefenthaler (r.) weiß: „Herbert Dorfmann ist ein expliziter Kenner der europäischen Landwirtschaftspolitik“

Bauernbund-Landesobmann Leo Tiefenthaler (r.) weiß: „Herbert Dorfmann ist ein expliziter Kenner der europäischen Landwirtschaftspolitik“

Dorfmanns Wiederwahl ist laut Landesobmann Leo Tiefenthaler ein „Glücksfall nicht nur für die Landwirtschaft und ländliche Bevölkerung, sondern zweifelsohne für die gesamte Bevölkerung in Südtirol und den europäischen Berggebieten.“ Tiefenthaler ist überzeugt, dass Dorfmann die erfolgreiche Arbeit der vergangenen fünf Jahre nun kontinuierlich weiterführen und weiterentwickeln werde. „Die breite Unterstützung stärkt Dorfmann in Brüssel den Rücken“, sagt Tiefenthaler und dankt daher allen Wählerinnen und Wählern, die Dorfmann ihr Vertrauen gegeben haben: „Ich bin sicher, dass auch ein Großteil der bäuerlichen und ländlichen Bevölkerung die Bedeutung dieser Wahl erkannt und mit ihrer Stimme wesentlich zum Erfolg beigetragen hat.“
Dorfmanns Abschneiden bewertet der Bauernbund als „sehr gutes“ – vor allem angesichts der spürbaren Politik- und Europaverdrossenheit und der vielen Südtiroler Kandidaten unterschiedlicher politischer Ausrichtung. Die Wählerinnen und Wähler hätten die Kompetenz und sachorientierte Politikarbeit Dorfmanns honoriert.

Politik für alle Lebensbereiche
Dorfmann habe in den vergangenen fünf Jahren erkannt, dass die EU mit ihren Gesetzen praktisch in alle Lebensbereiche eingreift: Minderheitenfragen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, die Interessen der klein- und mittelständischen Betriebe, die Aufwertung der Regionen … In all diesen Themenbereichen hat Dorfmann Akzente gesetzt.

Agrarförderung dient ganzem Land
Natürlich ist es laut Tiefenthaler auch ein „Glücksfall, dass Dorfmann ein expliziter Kenner der europäischen Landwirtschaftspolitik ist: Es hat seinen Kollegen im EU-Parlament die Bedeutung der Landwirtschaft und der ländlichen Entwicklung in den Berggebieten vermittelt.“ Dass die neue Gemeinsame Agrarpolitik dem Rechnung trägt und die nötigen Finanzmittel zur Verfügung stellt, sei auch Dorfmanns Überzeugungsarbeit zu verdanken. Damit fließen Gelder nach Südtirol, die über die Landwirtschaft der gesamten Bevölkerung zugute kommen: „Die Bauernbetriebe brauchen diese Unterstützung, um weiterhin Lebensmittel mit hohen Qualitätsstandards zu produzieren und gleichzeitig ihre Aufgaben in Zivil-, Landschafts-, Umwelt- und Konsumentenschutz erfüllen zu können“, sagt Tiefenthaler.