Internationales | 03.06.2014

Kein Steak für Mexikos Fußballer

Der Trainer der mexikanischen Fußball-Nationalmannschaft hat seinen Spielern mit Blick auf die Weltmeisterschaft in Brasilien den Verzehr von Rindfleisch untersagt. Der Grund: Angst vor positiven Dopingtests. von AgE

Nichts mit saftigen Rindssteaks wird es für Mexikos Fußballer bei der WM in Brasilien.

Nichts mit saftigen Rindssteaks wird es für Mexikos Fußballer bei der WM in Brasilien.

Presseberichten zufolge begründete Teamchef Miguel Herrera die Maßnahme mit der Furcht vor positiven Dopingtests. Beim Concacaf Gold Cup 2011 in den USA wurden fünf mexikanische Spieler gesperrt, weil sie positiv auf das Stimulanzmittel Clenbuterol getestet worden waren. Die Spieler wurden später für unschuldig erklärt, weil der mexikanische Fußballverband und der Weltverband Fifa Rückstände des Wachstumsförderers im Rindfleisch als Ursache für die positiven Tests ansahen.

Weniger Glück hatte 2012 der spanische Radprofi Alberto Contador, der nach einem positiven Test auf Clenbuterol vom Internationalen Sportgerichtshof Cas für zwei Jahre gesperrt wurde und seinen Titel als „Tour de France“-Sieger verlor. Contador hatte ebenfalls behauptet, der positive Test auf das Kälbermastmittel sei auf den Verzehr eines verunreinigten Steaks zurückzuführen.