Politik | 23.07.2014

Der Ball liegt jetzt in Brüssel

Die Erhaltung der Lebens- und Wettbewerbsfähigkeit des ländlichen Raums sowie die nachhaltige Nutzung des Territoriums: Dies sind die Ziele des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum. Jetzt wurde das Programm für die EU-Programmperiode 2014-2020 an die Europäische Kommission übermittelt. von LPA – Landespresseamt

Mit der Unterschrift von Landesrat Schuler hat das zuständige Landesamt gestern sein Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum nach Brüssel geschickt.

Mit der Unterschrift von Landesrat Schuler hat das zuständige Landesamt gestern sein Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum nach Brüssel geschickt.

Erledigt hat diesen Schritt das Landesamt für EU-Strukturfonds in der Landwirtschaft. Konkret geht es beim Programm um die Förderung von Junglandwirten und Investitionen in landwirtschaftliche Betriebe, Ausgleichszahlungen, Prämien für biologische Landwirtschaft und bedrohte lokale Tierrassen. „Mit dem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum sollen die Abwanderung aus den ländlichen Gebieten und die Auflassung von Kulturflächen und Betrieben verhindert sowie eine naturnahe Landwirtschaft gefördert werden“, erklärt Landesrat Arnold Schuler.

Die Landesabteilung Landwirtschaft hat den Vorschlag für das neue Programm für den Zeitraum 2014 bis 2020 erarbeitet, und zwar in Zusammenarbeit mit der Abteilung Forstwirtschaft, jener für Natur, Landschaft und Raumentwicklung und der für land-, forst- und hauswirtschaftliche Berufsbildung. „Das Entwicklungsprogramm enthält Weiterbildungs- und Beratungsmaßnahmen für die Land- und Forstwirtschaft, außerdem Maßnahmen im Investitionsbereich zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft und zur Verbesserung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wertes des Waldes in der Forstwirtschaft und zur Aufwertung von wertvollen Habitaten für die Landschaft“, erklärt Abteilungsdirektor Martin Pazeller.

Einen großen Anteil nehmen die Flächenförderungsmaßnahmen zugunsten der Umwelt und Landschaft und zum Ausgleich der erschwerten Bewirtschaftungsbedingungen ein. Begleitend sind zudem Maßnahmen zur Bewerbung und Anpassung des touristischen Angebotes und zugunsten der Betriebe in ausgewählten Gebieten unter Anwendung des Leader-Ansatzes vorgesehen. Jetzt beginnt in Brüssel die offizielle Frist für die Genehmigung der Programme.

Das vollständige Dokument gibt es hier als pdf zum Download (23,1 MB)