Internationales | 17.09.2014

FAO: Weltweit weniger Hungernde

Die Vereinten Nationen (UN) verzeichnen Erfolge bei der Bekämpfung des Welthungers, sehen aber noch immer zu viele Menschen in großer Armut gefangen. von AgraEurope

Das ist die Botschaft des Berichts über Ernährungsunsicherheit der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) 2014, der heute erschienen ist. Darin beziffern die FAO-Experten die jüngste Zahl der Hungernden auf 805 Millionen. Das sind mehr als 200 Millionen Menschen weniger als in der Periode 1990 bis 1992.

Größte Fortschritte in Lateinamerika und der Karibik

Dem Bericht zufolge kann das Millenniumsentwicklungsziel, den Anteil der Unterernährten bis 2015 weltweit zu halbieren, noch erreicht werden. Voraussetzung sei jedoch, dass „angemessene und sofortige Anstrengungen verstärkt werden“. Auf jeden Fall verfehlt werde auf globaler Ebene jedoch das schärfere Ziel des Welternährungsgipfels von 1996, nicht nur den Anteil, sondern die Anzahl der Hungernden bis 2015 zu halbieren. Die größten Fortschritte machten laut FAO Lateinamerika und die Karibik, während vor allem das südliche Afrika und Teile Asiens hinterherhinkten.