Politik | 06.05.2015

Umfrage zu Zukunft von Natura 2000

Die EU-Kommission hat eine Online-Konsultation über die künftige Ausrichtung der gesetzlichen Grundlagen für den Naturschutz in der EU gestartet. Bis zum 24. Juli können interessierte Bürger und Organisationen ihre Meinung dazu abgeben. von AIZ

Vor allem wenn es um die landwirtschaftliche Nutzung geht, kommt es in Natura 2000-Gebieten (im Bild das Pfossental) immer wieder zu Konflikten zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz.

Vor allem wenn es um die landwirtschaftliche Nutzung geht, kommt es in Natura 2000-Gebieten (im Bild das Pfossental) immer wieder zu Konflikten zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz.

Auch Landwirte können ihre Sicht der Dinge darstellen. Konkret bezieht sich die Befragung auf die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und die Vogelschutzrichtlinie. Die beiden Bestimmungen dienen dem Schutz wild lebender Arten und ihrer Lebensräume in Europa. Mit der Konsultation will die EU-Kommission Meinungen dazu einholen, wie die beiden Instrumente in der Praxis funktionieren und ob die angestrebten Umweltschutzziele erreicht werden.
Die Bewertung ist Teil des „Fitness-Checks“, einer umfassenden Überprüfung der Effizienz und Leistungsfähigkeit europäischer Gesetzgebung. Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und die Vogelschutzrichtlinie sind die Grundlage für „Natura 2000“-Gebietsausweisungen, von denen auch Landwirte betroffen sind und bei denen es bekanntlich immer wieder zu Interessenkonflikten kommt.

Die Online-Konsultation ist hier abrufbar.