Marketing | 18.01.2016

Private zahlen Rai-Gebühren mit Stromrechnung

Alles neu beim privaten Abonnement, alles beim Alten bei den betrieblichen Abonnements: So könnte man die Situation bei den Rai-Gebühren 2016 bewerten.

Für die Tätigkeit UaB muss bekanntlich ein eigenes Abonnement (abbonamento speciale) abgeschlossen werden, da die Fernseher für die Tätigkeit nicht durch das private Abonnement abgedeckt werden. Die Abrechnung der Gebühren erfolgt wie bisher pauschal je nach Anzahl der Fernsehgeräte. Diese Gebühren werden innerhalb Jänner fällig.

Einstufungen bei UaB

Urlaub auf dem Bauernhof wird dabei in den folgenden Kategorien eingestuft:
- Kategorie „D“, wenn den Gästen im Betrieb bis zu zehn Fernseher zur Verfügung stehen. Diese Kategorie bezahlt für das gesamte Jahr 2016 einen Betrag von 407,35 Euro (davon 15,67 Euro MwSt.);
- Kategorie „E“: wenn den Gästen im Betrieb nur ein Fernsehgerät zur Verfügung steht. Diese Betriebe bezahlen 203,70 Euro (davon 7,83 Euro MwSt.).
Die Beträge sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Jenen Betrieben, die bereits ein Abonnement abgeschlossen haben, schickt die Rai einen eigenen Posterlagschein zu. Er muss bis 31. Jänner eingezahlt werden.

Alles neu bei privaten Abonnements
Neuerungen gibt es hingegen bei den privaten Abonnements: Diese werden seit heuer über die Stromrechnung des Hauptwohnsitzes in zehn Raten eingezahlt.
Der Betrag wurde auf 100 Euro reduziert. Für das Jahr 2016 erfolgt die Einzahlung mit der ersten Stromrechnung nach dem 1. Juli.
Der Gesetzgeber geht davon aus, dass jeder, der einen Stromanschluss besitzt, auch einen Fernseher oder ein fernsehtaugliches Gerät besitzt (z. B. Computer) und somit die Gebühren schuldet. Sollte dies nicht der Fall sein, kann man eine entsprechende Erklärung einreichen. Dafür muss die Agentur für Einnahmen aber erst noch die Modalitäten festlegen.

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Weitere Auskünfte
Abonnementsabteilung der Rai
Duca-d’-Aosta-Straße 61
Bozen, Tel. 0471 902442 oder www.abbonamenti.rai.it