Produktion, Innovation | 11.02.2016

Bauern in der Fischzucht-Nische

Die Aquakultur, also die extensive und naturnahe heimische Aufzucht von Speisefischen, gilt als Einkommensalternative mit Zukunftspotential. Am 25. Februar steht die Produktion, Verarbeitung und Vermarktung von Speisefischen im Zentrum einer ganztägigen Informationsveranstaltung.

Die Aufzucht und Verarbeitung von Fisch und Krebsen gilt als Erwerbsmöglichkeit mit Zukunftspotential.

Die Aufzucht und Verarbeitung von Fisch und Krebsen gilt als Erwerbsmöglichkeit mit Zukunftspotential.

Die Informationsveranstaltung soll interessierten Fisch- und Krebszüchtern einen ersten Überblick und grundlegende Inputs über relevante Aspekte beim Neueinstieg in diesen Erwerbszweig bzw. bei der Verbesserung bereits bestehender Zuchtbetriebe geben. Weitere Aktionen werden folgen.

Wirtschaftlichkeit unter der Lupe
Nach einer thematischen Einleitung durch Vertreter des Bauernbundes und des Versuchszentrums Laimburg wird der Vormittag von Markus Payr, Fischzüchter mit Leib und Seele und Obmann des Vereins der Kärntner Fischzüchter, gestaltet. Er berichtet über Voraussetzungen, Produktion, Aufzucht, Verarbeitung, Vermarktung und Wirtschaftlichkeit im Aquakulturbetrieb.

Nach dem Mittagessen wird Susanne Linecker, Spezialberaterin für Direktvermarktung in der Landwirtschaftskammer Kärnten, von den Erfahrungen in der Direktvermarktung und in der Verarbeitung von Speisefisch in Kärnten berichten. Anschließend stellen sich Fischzuchtbetriebe aus Kärnten und dem Trentino vor. Um auch die rechtlichen Rahmenbedingungen in Südtirol abzustecken, folgen Impulsreferate zu Wasserrecht, Gewässerschutz, Veterinär- und Hygienebestimmungen, vorgestellt von den jeweiligen Landesämtern.

Fische und Krebse in der Gastronomie
Abgerundet wird die Informationsveranstaltung mit einem Vortrag von Herbert Hintner: Der Sternekoch wird eine Einschätzung des Vermarktungspotentials von heimischem Fisch und Krebsen in der Gastronomie geben.

Die Einführungsveranstaltung wird von der SBB-Abteilung Innovation & Energie in Zusammenarbeit mit der Bauernbund-Weiterbildung organisiert. Sie beginnt um 10.30 Uhr und endet gegen 17.30 Uhr.
Die Teilnahmegebühr beträgt 25 Euro + MwSt.

Weitere Informationen und Anmeldung
bei der Bauernbund-Weiterbildung unter Tel. 0471 999368 oder hier auf der Bauernbund-Webseite