Südtiroler Bauernjugend | 22.05.2016

Blauburgunder ist "Wein des Jahres"

Die Südtiroler Bauernjugend lud am Donnerstag, 19. Mai alle Weinliebhaber zur Landesweinkost ins Weinmuseum nach Kaltern ein. Die 35 besten Eigenbauweine des Landes von 33 Eigenbauproduzenten wurden dabei verkostet und bewertet. Der „Wein des Jahres“ kommt aus Montan.

Heinrich Franzelin aus Montan erhielt die Auszeichnung "Wein des Jahres".

Heinrich Franzelin aus Montan erhielt die Auszeichnung "Wein des Jahres".

Die Weine, die zur Veranstaltung zugelassen sind, haben ein hartes Auswahlverfahren hinter sich. Sie wurden zuvor auf Orts- und Bezirksebene in eigenen Veranstaltungen auserlesen und für die Landesweinkost nominiert.

Weine auf Top-Niveau

Ein scharfes Gespür auf Farbe, Geruch und Geschmack hatte die Fachjury bestehend aus Monika Unterthurner Weinakademikerin aus Naturns, Harald Schraffl Kellermeister in der Kellerei Nals, Hannes Munter Kellermeister in der Eisacktaler Kellerei, Stefan Kapfinger von der Kellerei Meran Burggräfler, Patrick Uccelli vom Ansitz Dornach und Luis Oberrauch Präsident der Weinfachgruppe der Südtiroler Bauernjugend. „Man spürt die Leidenschaft der Weinproduzenten. Mit sehr viel Hingabe produzieren sie Spitzenprodukte“, kommentiert Luis Oberrauch, Präsident der Weinfachgruppe der Südtiroler Bauernjugend die Veranstaltungsreihe der Bauernjugend. Über hundert Besucher folgten der Einladung der Bauernjugend.

Seit 18 Jahren wichtige Plattform für Selbsteinkellerer

Wesentlichen Anteil an der steten Qualitätssteigerung der Eigenbauweine hat auch die Landesweinkost der Südtiroler Bauernjugend, die heuer zum 18. Mal ausgetragen wurde, ist sich Oberrauch sicher. Die Veranstaltungsreihe der Südtiroler Bauernjugend bietet den Produzenten eine tolle Gelegenheit ihr Fachwissen untereinander auszutauschen. „Es wird immer viel philosophiert über den Wein. Genau das bringt uns weiter“, erklärt Luis Oberrauch.

Wein des Jahres kommt aus Montan

Zuerst wurden die besten unter den fünf Kategorien neutrale Weißweine, aromatische Weißweine, Vernatschweine, mittelschwere Rotweine, schwere Rotweine und Süßweine verkostet und bewertet.
Unter den Erstplatzierten der jeweiligen Kategorien wurde am Ende des Abends auch der beste Wein ermittelt und als „Wein des Jahres“ ausgezeichnet. Der Titel „Wein des Jahres“ ging dabei an Heinrich Franzelin aus Montan mit seinem „Blauburgunder“.

Die besten jeder Kategorie

Bei den neutralen Weißweinen holte sich Johannes Kainzwaldner aus Villanders mit seinem Silvaner den ersten Platz vor Irene Langebner aus Atzwang mit ihrem Weißburgunder. Auf Platz drei landete Christoph Wolf aus Tscherms, ebenfalls mit einem Weißburgunder.
In der Kategorie aromatische Weißweine belegte Richard Tauber aus Brixen mit seinem Kerner den ersten Platz, gefolgt von Anton Kieser aus Tramin mit seinem Gewürztraminer und Christian Wachtler mit seinem Riesling.
In der Kategorie Vernatschweine holte sich Herbert Tiecher aus Penon den Sieg. Auf den zweiten Platz kam Luis Gantioler aus Atzwang mit seinem St. Magdalener. Den dritten Platz holte sich Hannes Erb aus Tscherms.
Bei den mittelschweren Rotweinen hatte Heinrich Franzelin aus Montan mit seinem Blauburgunder die Nase vorne. Gefolgt von Josef Fieg aus Meran mit seinem Blauburgunder und Elmar Luggin aus Schluderns mit seinem Zweigelt.
Bei den schweren Rotweinen stellte Stefan Pedoth aus Kurtinig mit seinem Merlot den besten Wein. Auf Platz zwei kam Thomas Zemmer aus Kurtinig mit seinem Teroldego. Platz drei holte Christof Viehweider aus Gries mit einem Lagrein.
Bei den Süßweinen siegte Rudi Unterthurner aus Schenna vor Peter Geier aus Tramin und Thomas Wohlgemuth aus Kaltern. Alle drei waren mit einem Gewürztraminer angetreten.

Die Südtiroler Bauernjugend bedankt sich bei den Weinspezialisten Reinhold Bertol, Provintec, der Fassbinderei Mittelberger, Weindiele/Weinstore Tiers und der Kellerei Tramin für die Unterstützung.

Verkostung in alten Gemäuern: Über 100 Besucher kosteten sich durch die besten Eigenbauweine des Landes.

Verkostung in alten Gemäuern: Über 100 Besucher kosteten sich durch die besten Eigenbauweine des Landes.