Rechtsberatung, Bauernbund | 30.05.2016

Betrug-Mails auch auf PEC-Adressen

„Wegen Steuerbetrugs und es Verdachts auf Geldwäsche werden ihr Vermögen und ihr Bankkonto umgehend gesperrt!“ So lässt sich der Inhalt einer betrügerischen E-Mail zusammenfassen, die derzeit auch im Posteingang von PEC-Adressen landet. von Bernhard Christanell

Vorsicht! Wer in diesen Tagen seltsame Mails von der Staatsanwaltschaft bekommt, sollte diese auf keinen Fall öffnen!

Vorsicht! Wer in diesen Tagen seltsame Mails von der Staatsanwaltschaft bekommt, sollte diese auf keinen Fall öffnen!

Als Absender der Nachricht scheint die Staatsanwaltschaft in Bozen auf. Die angebliche Sperrung des Kontos sowie eine Haftstrafe könne laut Nachricht durch einen Klick auf einen Link verhindert werden. Dieser Aufforderung sollte man aber auf keinen Fall nachkommen, warnt der Südtiroler Bauernbund. Hinter dem Link verberge sich nämlich ein heimtückischer Virus, der alle Daten auf dem PC des Empfängers und andere Computer im gleichen Netzwerk verschlüsselt.

Freigegeben werden die Daten dann nur gegen „Lösegeld“. Besonders heimtückisch ist die Tatsache, dass die besagten E-Mails offenbar auch auf PEC-Adressen geschickt werden, die von vielen Internetnutzern für besonders sicher gehalten werden. Der Bauernbund rät eindringlich, solche E-Mails grundsätzlich nicht zu öffnen, sie sofort zu löschen und schon gar nicht auf den Link zu klicken.