Politik | 22.07.2016

Fuchsregulierung im Umkreis von Geflügelhaltungen vorgesehen

Aufgrund des fortwährenden Trends von häufigen Rissen an Hausgeflügel der landwirtschaftlichen Betriebe durch den Fuchs hat der Landesrat Arnold Schuler, auf Grundlage der Gutachten der Wildbeobachtungsstelle des Landes und des staatlichen Umweltinstituts ISPRA, per Dekret eine landesweite Ermächtigung zur Entnahme von Füchsen verfügt. von Südtiroler Jagdverband

Die Regulierung ist vom 22. Juli bis 17. September 2016 im Umkreis von 400 Metern um Geflügelhaltungen in den Revieren kraft Gesetzes und Eigenjagden, ausgenommen Biotope mit einer Fläche von weniger als 10 Hektar erlaubt.

Die Regulationsabschüsse sind von gebietsmäßig zuständigen hauptberuflichen Jagdaufsehern, den Angehörigen des Landesforstkorps mit Jagdgewehrschein sowie von Jahres- bzw. Gastkarteninhabern zu tätigen.

Erlaubt ist die Erlegung der Füchse in derselben Tageszeit und mit denselben Jagdmitteln und Modalitäten, welche in der gesetzlichen Jagdzeit des Fuchses vorgesehen sind, zuzüglich der in den nächsten Absätzen beschriebenen besonderen Vorschriften:
- In jedem Revier ist eine verantwortliche Person zu ernennen. Dieser Kontrollperson müssen die Jagdgänge gemeldet und die erlegten Füchse vorgezeigt werden.
- Abschüsse sind vom Erleger umgehend in den Kontrollkalender einzutragen. Die erlegten Individuen müssen kartografisch und mit Angabe von Ort, Datum und Uhrzeit in Listen eingetragen werden.
- Die Revierleiter sind verpflichtet, diese Dokumentation innerhalb 10. Oktober 2016 dem Amt für Jagd und Fischerei zu übermitteln.
- Mindestens ein Fuchs pro Revier ist dem Tierseucheninstitut abzugeben.