Bauernbund | 27.09.2016

SBB übernimmt erstmals Präsidentschaft im Wirtschaftsring

Der Südtiroler Wirtschaftsring hat einen neuen Präsidenten. Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler steht dem Zusammenschluss der Wirtschaftsverbände in den nächsten zwei Jahren vor. Damit ist zum ersten Mal der SBB an der Spitze des SWR.

Landeshauptmann Arno Kompatscher; swr-ea-Präsident Leo Tiefenthaler, swr-ea-Geschäftsführerin Alexandra Silvestri; der ehemalige Philipp Moser und Referent Karl von Habsburg auf der Generalversammlung.

Landeshauptmann Arno Kompatscher; swr-ea-Präsident Leo Tiefenthaler, swr-ea-Geschäftsführerin Alexandra Silvestri; der ehemalige Philipp Moser und Referent Karl von Habsburg auf der Generalversammlung.

Auf Vorschlag des SBB ist deren Landesobmann Leo Tiefenthaler kürzlich vom Vorstand zum neuen Präsidenten von swr-ea nominiert worden. „Es ist für mich eine große Ehre, dieser gemeinsamen Plattform der Wirtschaft in den nächsten beiden Jahren vorstehen zu dürfen. Berührungspunkte zwischen der Landwirtschaft und den anderen Wirtschaftssektoren gibt es viele: im Export und im Verkauf von heimischen Produkten, genauso wie im Tourismus oder im Handwerk. Unsere gemeinsame Aufgabe wird es auch für die Zukunft sein, diese Zusammenhänge noch stärker zu kommunizieren und dieses Netzwerk zu stärken, sowohl auf Landesebene als auch und vor allem in der Peripherie“, betonte der neue Präsident in seiner Antrittsrede. Die Landwirtschaft bilde, so Tiefenthaler, mit ihren rund 16.700 Unternehmen und 9.750 Angestellten einen wichtigen Wirtschaftszweig Südtirols.
Als eine der wichtigsten Herausforderungen für die Wirtschaft sieht Tiefenthaler das Landesraumordnungsgesetz, das im nächsten Jahr beschlossen werden soll, den Bürokratieabbau und die Senkung des Steuerdrucks auf die Unternehmen.
Nach einer mehrjährigen Gastmitgliedschaft ist der Südtiroler Bauernbund im Jahr 2004 offiziell als sechster Mitgliedsverband in den SWR aufgenommen worden. Die Gleichstellung mit den Gründungsverbänden, die den SBB zur Übernahme der Landespräsidentschaft ermächtigt, ist durch die im März 2016 erfolgte Statutenänderung beschlossen worden.