Arbeitsberatung | 19.01.2017

Neuerungen für Arbeitgeber

Ein späterer Aushändigungstermin beim Vordruck CU, geänderte Prozentsätze für die Separatverwaltung NISF/INPS und mehr verpflichtende Vaterschaftstage ab 2018: Diese Neuerungen brachte das Bilanzgesetz im Bereich Arbeitsberatung.

Die Aushändigung des Vordrucks CU – der seit 2015 den alten Vordruck CUD ersetzt – an Arbeitnehmer und Freiberufler wurde für 2017 erstmals auf den 31. März festgelegt. Bisher mussten die Arbeitgeber den Vordruck bis spätestens 28. Februar aushändigen. Jenen Landwirtschaftsbetrieben, die ihre Lohnbuchhaltung in der Bauernbund-Abteilung Arbeitsberatung/Löhne machen, schickt der Bauernbund den Vordruck im März zu. Dies gilt auch für jene Betriebe, die einen Steuerrückbehalt für Freiberuflerrechnungen getätigt haben.

Sozialabgaben Separatverwaltung NISF/INPS
Für das Jahr 2017 ändern sich die Prozentsätze für die Einzahlung in die Separatverwaltung NISF/INPS. So sinkt der Prozentsatz für die Inhaber einer Mehrwertsteuerposition, die nicht in eine andere Pflichtpensionskassa eingeschrieben sind, von 27 auf 25 Prozent. Für jene Personen, die keine Mehrwertsteuerposition haben, steigt er hingegen von 31 auf 32 Prozent. Für Personen, die in eine andere Pflichtpensionskassa einzahlen, bleiben 24 Prozent aufrecht.

Obligatorische Vaterschaftstage
Die zwei Pflichtvaterschaftstage, die das NISF/INPS zu 100 Prozent zahlt, wurden auch für das Jahr 2017 verlängert. Der Vater muss diese Tage innerhalb von fünf Monaten ab der Geburt des Kindes in Anspruch nehmen. Für das Jahr 2018 steigt die Zahl auf vier Tage.