Produktion | 27.03.2017

Bienenschutz: Spritzverbot während der Obstblüte

Mit der Blüte in den Obstwiesen gilt auch in diesem Jahr das Verbot, bienengefährliche Pflanzenschutzmittel auszubringen. Ab 3. Mai ist das Verbot wieder in allen Höhenlagen aufgehoben.

Blühende Apfelbäume dürfen grundsätzlich nicht mit bienengefährlichen Mittel behandelt werden. (Foto: Simon Eugster)

Blühende Apfelbäume dürfen grundsätzlich nicht mit bienengefährlichen Mittel behandelt werden. (Foto: Simon Eugster)

Das Verbot Pflanzenschutzmittel mit den oben genannten Wirkstoffen auszubringen, wird für alle Obstbaulagen oberhalb von 800 Metern Meereshöhe am Mittwoch, 3. Mai um 24 Uhr aufgehoben. In tieferen Lagen ist es bereits außer Kraft.

Das Landesamt für Obst- und Weinbau macht darauf aufmerksam, dass die Vorschriften und Hinweise auf den Etiketten der Pflanzenschutzmittel immer eingehalten werden müssen. Blühende Bäume dürfen grundsätzlich nicht mit bienengefährlichen Pflanzenschutzmiitteln behandelt werden. Falls es die Witterung zulässt, sollte für Behandlungen jedenfalls die Zeit außerhalb des Bienenflugs, also die Morgen- oder Abendstunden, gewählt werden.

Um der Verbreitung des Feuerbrandes durch die Bienen vorzubeugen, ist zudem das Verbringen von Bienenvölkern von einer Kernobstanlage in eine andere Kernobstanlage vom 1. April bis zum 15. Juni verboten – es sei denn, die Bienenvölker wurden vorher mindestens 48 Stunden in einem geschlossenen Dunkelraum oder wenigstens 72 Stunden auf einer Meereshöhe von mindestens 1400 Metern Meereshöhe gehalten.