Arbeitssicherheit | 31.08.2017

Prüfung von Arbeitsmitteln

Bestimmte Arbeitsgeräte müssen in ein Verzeichnis eingetragen werden, erhalten eine Matrikelnummer und sind periodisch von einem befähigten Sachverständigen zu überprüfen. Diese Bestimmungen gelten auch für Familienbetriebe.

Die Durchführungsbestimmungen im Bereich Arbeitssicherheit sehen die Eintragung in ein Verzeichnis, das Zuweisen einer Matrikelnummer und die periodischen Überprüfungen vor. Sie haben den Zweck, den tatsächlichen Erhaltungszustand und die Funktionstüchtigkeit des Arbeitsmittels zu kontrollieren.

Überprüfungspflichtige Geräte
In der Landwirtschaft müssen unter anderem folgende Arbeitsmittel gemeldet und periodischen Überprüfungen unterzogen werden:
- Hebebühnen/Obsterntemaschinen;
- selbst fahrende Stapler mit Teleskoparm;
- Hebemittel (mit einer Tragfähigkeit von mehr als 200 Kilogramm, nicht handbetrieben; mobil, bewegbar oder fix), z. B. Heukräne, Lastwagen/Traktor mit Kran, Seilwinden, Flaschenzügen.
Der Arbeitgeber oder Benutzer muss die Arbeitsmittel selbst melden. Er kann dazu u. a. einen Vordruck verwenden. Die Vordrucke stehen auf der Internetseite des Nationalen Unfallinstitutes INAIL (www.inail.it) zur Verfügung. Auch die Stabsstelle Arbeitssicherheit des Südtiroler Bauernbundes stellt Vordrucke in deutscher und italienischer Sprache zur Verfügung – und zwar auf der Bauernbund-Internetseite (www.sbb.it – unter „Service/Arbeitssicherheit“). Zudem liegen die Vordrucke auch in der Abteilung Arbeitsberatung/Löhne in den Bezirksbüros des Südtiroler Bauernbundes auf.

Informationen kompakt
Die wichtigsten Informationen, Infoblätter und Formulare/Dokumente rund um das Thema finden Sie auf der Bauernbund-Internetseite www.sbb.it unter „Service/Arbeitssicherheit“. Außerdem steht jedem Mitglied die Online-Datenbank „AgriMemo“ (s. nebenstehende Meldung) kostenlos zur Verfügung. Dort können die absolvierten Kurse, Weiterbildungen, periodischen Überprüfungen und sonstigen Fälligkeiten verwaltet werden.