Bauernbund | 22.09.2017

Bauernbund stellt die Weichen für die Basiswahl

Der Landesbauernrat des Südtiroler Bauernbundes hat heute die Wahlordnung für die Basiswahl beschlossen. Damit sind die Weichen gestellt: Über die Basiswahl sollen die Mitglieder von Bauernbund, Bauernjugend, Bäuerinnen und bäuerlichen Senioren die besten Kandidaten für die Landtagswahl 2018 ermitteln. von Ulrich Höllrigl

Der Landesbauernrat hat die Spielregeln für die Basiswahl zur Ermittlung der Landtagskandidaten festgelegt.

Der Landesbauernrat hat die Spielregeln für die Basiswahl zur Ermittlung der Landtagskandidaten festgelegt.

Die Basiswahl wird im Dezember und Jänner per Briefwahl über die Bühne gehen. Danach steht dann fest: Die vier bestgewählten Kandidaten der Basiswahl werden bei den Landtagswahlen als bäuerliche Kandidaten unterstützt. Das ist die wohl wichtigste Entscheidung, auf die sich der Landesbauernrat heute geeinigt hat. Bauernbund-Landesobmann Leo Tiefenthaler erklärt: „Es soll eine Befragung der Mitglieder – also der Basis – werden und kein Wahlkampf. Deshalb ist auch keine Wahlwerbung zugelassen.“

Kandidatenfindung für Basiswahl
In der ersten Phase geht es um die Kandidatenfindung für die Basiswahl. Der amtierende Landesrat Arnold Schuler sowie die amtierenden bäuerlichen Landtagsabgeordneten – Maria Hochgruber Kuenzer, Josef Noggler und Albert Wurzer – sind, sofern sie antreten möchten, fix für die Liste der Basiswahl gesetzt.
Zusätzlich können die Bezirksbauernräte jeweils maximal zwei Kandidaten nominieren. Auch können die Landesgremien der bäuerlichen Organisationen je einen weiteren Kandidaten für die Basiswahl vorschlagen. Eine weitere Möglichkeit ist das Sammeln von Unterschriften. Wer 500 Unterschriften von Mitgliedern der bäuerlichen Organisationen einholt, kann bei der Basiswahl mitmachen.

Für alle Kandidaten für die Basiswahl gilt: Sie müssen zum Stichtag 1. Oktober ordentliches Mitglied einer der vier bäuerlichen Organisationen sein. Alle Kandidaten für die Basiswahl werden eine Einverständniserklärung unterschreiben, mit der sie das Ergebnis der Basiswahl anerkennen und gegebenenfalls für die Landtagswahl zur Verfügung stehen.

Basis stark eingebunden
Landesobmann Leo Tiefenthaler betont, dass der Bauernbund „mit der Basiswahl einen neuen Weg geht. Es ist unser statutarischer Auftrag, bäuerliche Anliegen auch politisch weiterzutragen. Bei der Basiswahl reden die Mitglieder schon im Vorfeld mit. Sie entscheiden auf direktem Wege, wer sie im Landtag vertreten soll. Das kommt sehr gut an.“