Südtiroler Gärtnervereinigung, Bauernbund | 20.10.2017

Landschaftsgärtner sind World Champions

Wieder haben es zwei Landschaftsgärtner bis ganz nach oben geschafft. Toni Mittermair und Hannes Kofler setzten sich bei den WorldSkills in Abu Dhabi gegen die gesamte Konkurrenz durch und sind die neuen World Champions der Landschaftsgärtner.

Die Südtiroler Nachwuchs-Landschaftsgärtner haben auch heuer bei der Berufs-WM abgeräumt. (Foto: Facebook/Südtiroler Gärtnervereinigung)

Die Südtiroler Nachwuchs-Landschaftsgärtner haben auch heuer bei der Berufs-WM abgeräumt. (Foto: Facebook/Südtiroler Gärtnervereinigung)

Südtirols Landschaftsgärtner scheinen den Sieg bei den WorldSkills, der Berufs-Weltmeisterschaft, fix gebucht zu haben. Nachdem 2015 Matthias Hofer aus Brixen und David Gögele aus St. Leonhard bei der Berufs-WM in Sao Paolo Gold für die heimischen Landschaftsgärtner geholt hatten, ging der Sieg in Abu Dhabi an Toni Mittermair aus Deutschnofen und Hannes Kofler aus Unterinn. Sie haben sich gegen eine starke Konkurrenz aus der ganzen Welt durchgesetzt. Der Obmann der Südtiroler Gärtnervereinigung, Valtl Raffeiner, freut sich über den Erfolg: „Das, was Toni Mittermair und Hannes Kofler und auch die weiteren Teilnehmer aus Südtirol geleistet haben, ist sensationell. Meine Glückwünsche gehen natürlich in erster Linie an die Sieger und die Medaillengewinner, aber auch an diejenigen, die es knapp nicht unter die ersten Drei geschafft haben.“ Alle Teilnehmer seien Botschafter Südtirols in der Welt.
Ein großes Lob und ein Dank gehen auch die Lehrbetriebe und an die Betreuer, die mit viel Engagement die Teilnehmer vorbereitet haben.

Zeichen für gute Ausbildung
Besonders aber zeigen die Ergebnisse der Berufs-WM immer wieder, wie gut die Ausbildung in Südtirol ist, betont Bauernbund-Landesobmann Leo Tiefenthaler: „Im Fall der Landschaftsgärtner ist das die Fachschule Laimburg, die eine hervorragende Arbeit leistet.“ Für Valtl Raffeiner macht sich „der enge Kontakt zwischen der Fachschule und dem Berufsverband bezahlt.“ Wichtig sei, die Schülerinnen und Schüler möglichst praxisnah und den Bedürfnissen der Betriebe angepasst auszubilden. „Anhand der Erfolge bei den Berufs-Weltmeisterschaften zeigt sich, dass dieser Weg der richtige ist“, ist Raffeiner überzeugt.