Marketing | 10.11.2017

Herstellungssitz auf die Etikette

Bei Lebensmitteln wird es wieder Pflicht, den Herstellungssitz im Etikett anzu­führen, sofern dieser nicht mit der Adresse des Vermarkters übereinstimmt.

Für bisherige Etiketten gilt eine Übergangsfrist.

Für bisherige Etiketten gilt eine Übergangsfrist.

Vorverpackte Produkte müssen künftig wieder auf den Verpackungen oder Etiketten nicht nur die Adresse des Lebensmittelunternehmers, sondern auch des Verarbeiters oder Abfüllers tragen, sofern es sich um eine andere Adresse handelt. Dies war bereits bis vor einigen Jahren Pflicht. Die entsprechende Bestimmung hat die italienische Regierung  am 7. Oktober veröffentlicht. Sie gilt nur für in Italien hergestellte und vermarktete Produkte.
Die Angaben müssen leicht auffindbar und leicht leserlich sein und die gleiche Mindestschriftgröße wie die anderen Pflichtangaben aufweisen.
Zum Aufbrauchen der alten Etiketten ist eine Übergangsfrist von 180 Tagen vorgesehen. Diese Frist endet am 7. April 2018. Das heißt, dass Produkte, die vor diesem Tag bereits vermarktet wurden, noch die alten Etiketten tragen dürfen.
Konkret trifft diese Bestimmung zu, wenn Direktvermarkter ihre Produkte durch andere Betriebe im Lohnverfahren verarbeiten lassen. In diesem Fall müssen der Name und die Adresse des Vermarkters und zusätzlich die Adresse des Herstellers und/oder Abfüllers angegeben werden. Bei Zuwiderhandlungen sind Sanktionen zwischen 1000 und 15.000 Euro vorgesehen.
Betriebe, die von diesen Bestimmungen betroffen sind, sollten sich also rechtzeitig anpassen, empfiehlt der Südtiroler Bauernbund.