Förderungen | 28.03.2018

Schindeldächer: Beitragskriterien abgeändert

Die Landesregierung hat die Kriterien für die Vergabe der Landschaftspflege-Beiträge für Schindeldächer leicht abgeändert. Künftig wird es möglich sein, auch die Dächer von Heuschupfen und landwirtschaftlichen Zweckbauten zu verschalen. von LPA – Landespresseagentur

Verschalt verlegte Schindeldächer von Heuschupfen und landwirtschaftlichen Zweckgebäuden sind künftig nicht mehr von den Landschaftspflegebeiträgen ausgenommen. (Foto: LPA/H. Maier)

Verschalt verlegte Schindeldächer von Heuschupfen und landwirtschaftlichen Zweckgebäuden sind künftig nicht mehr von den Landschaftspflegebeiträgen ausgenommen. (Foto: LPA/H. Maier)

Schindeldächer als traditionelle Dacheindeckungen machen einen Großteil der Förderungen im Bereich Landschaftspflege aus, die das Land vergibt.
Bisher durften nur die Schindeln von Wohngebäuden und Kochhütten verschalt verlegt werden. Weiterhin unverschalt, das heißt unmittelbar auf den Dachlatten verlegt werden müssen die Schindeln an Kapellen, Türmen, Mühlen, Backöfen und Sägen.
Nun kann auch für verschalt verlegte Schindeldächer von Heuschupfen und landwirtschaftlichen Zweckgebäuden um einen Landschaftspflegebeitrag angesucht werden. In diesem Fall wird der Beitragssatz auf 50 Prozent reduziert.

Frist bis Ende April verlängert
Bei sehr starken Witterungseinflüssen beispielsweise könne somit eine Verschalung angebracht werden, ohne von den Beiträgen ausgenommen zu sein. Bisher hatten in diesen Fällen viele auf das Schindeldach verzichtet.
Die Einreichperiode für die diesjährigen Landschaftspflegebeiträge läuft noch bis zum 31. März. Für die Anträge für verschalte Schindeldächer von Heuschupfen und landwirtschaftlichen Zweckbauten wird die Frist bis zum 30. April 2018 verlängert.

Mehr Infos gibt es hier.