Förderungen, Südtiroler Landwirt | 31.01.2019

EU-Prämien: Rechtzeitig ansuchen

Für Umweltprämien, Prämien für ökologischen Landbau, Ausgleichszulagen und Betriebsprämien gilt: Ab sofort sind die Gesuche für das vierte Bestätigungsjahr möglich. Anlaufstelle ist wie in den vergangenen Jahren die Bauernbund-Service GmbH. von Michael Crepaz, SBB

Fördergelder gibt es unter anderem für die Zucht von vom Aussterben bedrohten Haustierrassen – zu denen auch die Pusterer Sprinzen gehören.

Fördergelder gibt es unter anderem für die Zucht von vom Aussterben bedrohten Haustierrassen – zu denen auch die Pusterer Sprinzen gehören.

Nach der Umsetzung der EU-Agrarreform 2014–2020 ist das Jahr 2019 nun das vierte Bestätigungsjahr für die Prämien der Sektoren Umweltprämien, Prämien für den ökologischen Landbau, Ausgleichszulagen und Betriebsprämien.

SBB-Service-GmbH: Sprechstunden von Februar bis April
Für die Abwicklung der Ansuchen ist auch heuer die Bauernbund-Service GmbH zuständig. Sie kontaktiert alle Landwirte, die im Vorjahr Anträge zu Umweltprämien, Ausgleichszulagen, Prämien für den ökologischen Landbau, Betriebsprämien und gekoppelte Tierprämien eingereicht haben, und lädt sie zwischen Anfang Februar und Ende April zu einer Sprechstunde in die jeweiligen Bezirksbüros ein.

Termine einhalten
Wie immer ruft die Bauernbund-Service GmbH alle Antragsteller auf, die vorgeschlagenen Termine auch tatsächlich einzuhalten: Nur so kann die reibungslose Abwicklung der sehr umfangreichen Prämienaktion funktionieren!
Die Mitarbeiter der Förderungsabteilung nehmen sich für jeden Antragsteller die Zeit, eine angemessene Beratung und die anschließende Gesuchsstellung gewährleisten zu ­können.
Die Anträge werden am Ende der Sprechstunden telematisch eingereicht. Der Antragsteller muss sie deshalb persönlich unterschreiben. Er kann sich nur mit einer notariellen Vollmacht, die bei der Sprechstunde vorzulegen ist, durch andere Personen vertreten lassen.

Benötigte Unterlagen
- Gültiges Erkennungsdokument (Personalausweis);
- Bankverbindung (IBAN–Kode);
- bei Tierhaltung: Selbst ermittelte Anzahlen zum Vieh.

Die Anträge dürfen nur dann eingereicht werden, wenn bei den zuständigen Ämtern der LAFIS Flächenbogen aktualisiert wurde.

Wichtig: Falls der Antragsteller Tiere auf einem anderen Betrieb eingestellt hat, bedarf es eines Vertrags der überbetrieblichen Zusammenarbeit. Nur so können die Viehbesätze für beide Betriebe korrekt berechnet werden! Alle Bewirtschafter von Almflächen müssen über das Online-Portal „my civis“ der Autonomen Provinz Bozen digital die Almtiere innerhalb der vorgesehenen Fristen melden.

Hier gibt es eine Übersicht über die möglichen EU-Prämien zum Download.