Sozialberatung | 31.01.2019

Mutterschaft: Zeugnis nur elektronisch

Für die Gesuche um obligatorische Mutterschaft muss ab jetzt das ärztliche Schwangerschaftszeugnis elektronisch an das Fürsorge­institut NISF/INPS geschickt wer­den. von Julia Kröss

Das Zeugnis mit dem voraussichtlichen Geburtstermin kann von einem Arzt des Sanitätsbetriebes oder einem privaten Frauenarzt, welcher vom Sanitätsbetrieb konventioniert ist, ausgestellt und dem INPS übermittelt werden.
Anschließend muss der Antrag um obligatorische Mutterschaft gestellt werden. Dieser Antrag muss mindestens zwei Monate vor dem errechneten Geburtstermin eingereicht werden.

Wie bereits in der Ausgabe des „Südtiroler Landwirt“ Nr. 1 vom 18.1.2019, S. 33 berichtet, kann die obligatorische Mutterschaft jetzt bis zur Geburt des Kindes aufgeschoben werden. Sofern keine Gefährdung für die Mutter und das Ungeborene besteht, kann die gesamte fünfmonatige Mutterschaft erst ab Geburt des Kindes beansprucht werden. Auch in diesen Fällen muss der Antrag mindestens zwei Monate vor dem errechneten Geburtstermin gestellt werden.
Das Bauernbund-Patronat ENAPA steht allen werdenden Müttern auch weiterhin kostenlos für die Antragstellung zur Verfügung.