Weiterbildung | 08.02.2019

Exotenfrüchte in Südtirol

Im Februar findet in Bozen ein zweitägiges Seminar über Anbau und Verarbeitung seltener Wildobstarten statt.

Auch auf die Anbaubedingungen und Verabeitungsmöglichkeiten von Mini-Kiwi gehen die Experten ein.

Auch auf die Anbaubedingungen und Verabeitungsmöglichkeiten von Mini-Kiwi gehen die Experten ein.

Kulturen wie Aronia, Sanddorn, Mini-Kiwi, Kornelkirschen, Indianerbananen, Mispeln, Hagebutte oder Wildpflaumen gelten in Südtirol als mehr oder weniger exotisch. Folglich ist über Anbaubedingungen dieser besonderen Obstarten wenig bekannt. Auch Holunder- und Haselnussanlagen findet man hierzulande kaum, wenngleich Holunder und Haselnuss weitaus bekannter sind als die meisten anderen Wildobstarten. Umso erfreulicher ist es, dass es dem Südtiroler Bauernbund gelungen ist, zwei Experten aus Österreich für ein zweitägiges Seminar über Wildobst zu gewinnen. Eva Gantar von der Landwirtschaftskammer Österreich wird am ersten Seminartag über die Anbaubedingungen von Holunder, Haselnuss, Mini-Kiwi, Sanddorn, Kornelkirschen und Hagebutten referieren. Der zweite Seminartag findet zehn Tage darauf in der Fachschule Haslach in Bozen statt: Georg Innerhofer von der Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Silberberg (Steiermark) wird den Teilnehmern in einer sehr praxisnahen Einheit aufzeigen, welche Produkte man aus Holunder, Haselnuss, Mini-Kiwi, Sanddorn, Kornelkirschen und Hagebutten herstellen kann. Dabei werden die Teilnehmer diverse Produkte verkosten.

Das Seminar „Über Wildobst und andere Exoten“ findet am Freitag, 15. Februar im SBB-Hauptsitz in Bozen und am Montag, 18. Februar in der Fachschule Haslach in Bozen statt. Die Seminarzeit ist jeweils 9 bis 16.30 Uhr. Die Teilnahmegebühr beläuft sich auf 140 Euro + MwSt. Weitere Informationen und Anmeldung bei der Bauernbund-Weiterbildung unter 0471 999368.

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