Südtiroler Bäuerinnenorganisation | 25.03.2019

Bäuerin des Jahres kommt aus Leifers

Die Bäuerin des Jahres 2019 heißt Martine Zelger Obrist, Bäuerin auf dem Altebnerhof in Leifers. Gestern wurde sie beim Landesbäuerinnentag in Bozen ausgezeichnet.

Die Bäuerin des Jahres Martine Zelger Obrist

Die Bäuerin des Jahres Martine Zelger Obrist

Die 38-jährige Martine Zelger Obrist wurde vom Landesbäuerinnenrat stellvertretend für die Bäuerinnen des Landes zur „Bäuerin des Jahres 2019“ gewählt. In vorbildlicher Weise gestaltet sie die Landwirtschaft am Altebnerhof aktiv und innovativ mit. Die Auszeichnung der Südtiroler Bäuerinnenorganisation (SBO) wurde zum zwölften Mal dank der Stiftung Südtiroler Sparkasse vergeben.

Freude am „Bäuerinsein“ weitergeben
Martine Zelger freut sich über die Auszeichnung: „Die Auszeichnung ehrt und stärkt mich als Bäuerin. Ich möchte die Freude am ‚Bäuerinsein‘ einfach weitergeben und auf den zentralen Stellenwert der Bäuerin auf dem Hof hinweisen.“ Sie ist auf dem Altebnerhof aufgewachsen und wird den Hof von ihrem Vater übernehmen. Sie hat in den letzten Jahren die Freude am Anbau und Verarbeiten der verschiedenen landwirtschaftlichen Produkte entdeckt. Gemeinsam mit ihrer Familie bewirtschaftet sie die knapp zwei Hektar Obstwiesen, die Kastanienhaine und den Gemüseacker. Seit 1997 geht die Familie auf dem Bauernmarkt in Leifers und seit fünf Jahren auch auf dem Bauernmarkt in St. Jakob. Die zweifache Mutter kümmert sich zudem um das Wohl ihrer Gäste und versorgt die Tiere am Hof. Die Jungbäuerin möchte ihren Betrieb weiterentwickeln: den Bauernmarkt und die Imkerei.

Kinder für die Landwirtschaft begeistern
Die weltoffene, weitsichtige und aktive Bäuerin singt auch im Seitner Kirchenchor und ist passionierte Jägerin. Seit 2011 ist sie zudem Ortsbäuerin der SBO-Ortsgruppe Leifers St. Jakob - Pfatten. „Weiterbildung und Innovation sind wichtig, doch nicht nur: Wir müssen auch zufrieden sein mit dem was wir haben. Wichtig ist mir auch, unsere Kinder für die Landwirtschaft zu begeistern sowie ein gutes Zusammenleben der Generationen am Hof. Das ist eine Bereicherung“, sagt Martine Zelger: „Jede Bäuerin ist einzigartig und würde sich die Auszeichnung verdienen.“