Sozialberatung | 11.04.2019

Änderungen beim Familiengeld

Die Ansuchen für das Familiengeld, das mit dem Lohn ausbezahlt wird, müssen im Sektor Nicht-Landwirtschaft seit 1. April elektronisch erfolgen. Die Antragsteller erhalten nur bei Ablehnung einen Bescheid. Dies teilt das Nationale Institut für Nationalfürsorge NISF/INPS mit.

Die Anträge können seit 1. April mit dem persönlichen Pin oder über das Patronat, und nicht mehr wie bisher in Papierform beim Arbeitgeber, eingereicht werden.
Die laufenden Anträge bis 30. Juni bleiben unberührt, die Verlängerung ab Juli ist bereits elektronisch einzureichen. Eventuelle Änderungen in der Familienzusammensetzung müssen seit 1. April ebenfalls auf diesem Wege erfolgen. Das INPS errechnet die zustehenden Beträge und stellt sie dem Arbeitgeber in seinem „Cassetto previdenziale“ zur Verfügung. Der Antragsteller erhält nur Bescheid, wenn der Antrag abgelehnt wird. Die Gesuche um Familiengeld für den Sektor Landwirtschaft sind von der telematischen Übermittlung nicht betroffen.
Die Anträge um Ermächtigung zur Auszahlung des Familiengeldes müssen weiterhin mit allen notwendigen Dokumenten eingereicht werden um die Leistung zu berechnen. Davon betroffen sind Nichtverheiratete, Getrenntlebende, Geschiedene, Familien mit arbeits-unfähigen Kindern usw.  Wird der Ermächtigungsantrag angenommen, wird der Antrag um Familiengeld automatisch bearbeitet und die Beiträge im „Cassetto“ des Arbeitgebers zur Verfügung gestellt. Auch hier werden dem Antragsteller nur eventuelle Ablehnungen zugeschickt. 

Für die Ansuchen stehen die Mitarbeiter des Patronates ENAPA in den Bauernbund-Bezirksbüros kostenlos zur Verfügung.