Bauernbund | 11.05.2019

Ein leuchtendes Zeichen gegen den Wolf

Fünfzig Bauernbund-Ortsgruppen haben sich einer europaweiten Initiative angeschlossen und gestern (Freitag) Abend ein Mahnfeuer entzündet. Damit machten sie auf die Gefahren für die traditionelle Alm- und Weidewirtschaft durch den Wolf aufmerksam. von Michael Deltedesco

50 Ortsgruppen im ganzen Land - hier im Passeiertal - haben sich mit Mahnfeuern an der Aktion beteiligt.

50 Ortsgruppen im ganzen Land - hier im Passeiertal - haben sich mit Mahnfeuern an der Aktion beteiligt.

Nicht nur in Südtirol schafft der Wolf immer größere Probleme. 50 SBB-Ortsgruppen, so viele wie noch nie, haben gestern deshalb ein sichtbares Zeichen gegen den Wolf und für die traditionelle Almwirtschaft gesetzt.
Einig sind sich die Ortsgruppen, dass der Wolf und die traditionelle Weidewirtschaft nicht vereinbar sind. Auch in anderen europäischen Regionen wird immer deutlicher, welche Schwierigkeiten der Wolf den Schaf-, Ziegen-, Rinder- und Pferdehaltern bereitet.   
Seit längerem fordern der Südtiroler Bauernbund und die SBB-Ortsgruppen daher ein Wolfsmanagement, das eine Regulierung des Wolfsbestands ermöglicht, und wolfsfreie Zonen, wenn der Wolf mit der ortstypischen Weidewirtschaft nicht vereinbar ist. In anderen Ländern sind solche Regelungen durchaus üblich.
50 Ortsgruppen haben gestern jedenfalls ein friedliches, aber klares Zeichen gesetzt und klargemacht, dass sie den Wolf nicht wollen.

Mehr Bilder gibt es auf der Facebook-Seite des „Südtiroler Landwirt“.