Markt | 18.10.2019

Aktuelle Zuchtvieh-Preise

Wie viel ist mein Zuchtvieh wert? Welche Preise sind gerade aktuell erzielbar? Diese Fragen stellen sich wohl alle Bauern, die Tiere zu den Versteigerungen der einzelnen Viehzuchtverbände schicken. Zur Orientierung gibt es hier eine Übersicht. von Bernhard Christanell

Wie viel ist mein Zuchtvieh wert? Mit dieser Frage kommen jedes Monat viele Bauern zu den Versteigerungen nach Bozen. (Foto: A. Bertagnoll)

Wie viel ist mein Zuchtvieh wert? Mit dieser Frage kommen jedes Monat viele Bauern zu den Versteigerungen nach Bozen. (Foto: A. Bertagnoll)

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Rassen und Kategorien liefern die untenstehenden Grafiken. Hier nur kurz die wichtigsten Entwicklungen:

Im Oktober waren die Auftriebszahlen bei den Zuchtviehversteigerungen zum Teil sehr hoch. Die Preisentwicklung war dennoch je nach Rasse recht unterschiedlich. 

Bei den Jungkühen blieben die Preise bei den Grauvieh-Tieren auf dem Niveau der vorhergehenden Versteigerung, bei den Holstein-Tieren ging das Preisniveau zurück. Besonders steil nach oben gingen die Preise bei den Braunvieh-Jungkühen, auch die Fleckvieh-Tiere schnitten besser ab als im September. Bei den Kalbinnen gingen die Preise bei den Fleckvieh- und Braunvieh-Tieren nach oben, bei den Rassen Holstein und Grauvieh entwickelte er sich in die entgegengesetzte Richtung.

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Bei den Jungrindern gab es im Vergleich die stärksten Preiszuwächse - zumindest bei den Rassen Braunvieh, Holstein und Grauvieh. Bei den Fleckvieh-Jungrindern lag der Durchschnittspreis hingegen etwas unter jenem vom September. Ganz ähnlich sieht die Kurve bei den Kälbern aus – nur dass hier auch die Fleckvieh-Tiere im Oktober bessere Preise erzielten.











So werden die Daten ermittelt
In der Regel gibt es für jede der in Südtirol gehaltenen Rinderrassen einmal monatlich eine Zuchtviehversteigerung, die vom jeweils zuständigen Viehzuchtverband abgewickelt wird. Die jeweiligen Durchschnittspreise werden im Anschluss an die jeweiligen Versteigerungen von den Viehzuchtverbänden veröffentlicht. In den untenstehenden Grafiken ist die Entwicklung der Durchschnittspreise seit Anfang 2017 zusammengefasst. Um eine aussagekräftige Orientierungsmöglichkeit zu bieten, beschränken wir uns dabei auf jene Rassen und Kategorien, für die regelmäßig eine Mindestzahl an Tieren zu den Versteigerungen geliefert werden. Mehr Informationen dazu stehen im Beschreibungstext bei den einzelnen Grafiken.
Grundsätzlich gilt: Die veröffentlichten Preise sollen eine Orientierung bieten, wie sich der Zuchtvieh-Markt in den vergangenen Monaten entwickelt hat – Rückschlüsse auf künftige Preisentwicklungen sollen und können sie nicht bieten.

Die vollständigen Preisspiegel gibt es auf den jeweiligen Internet-Seiten der Viehzuchtverbände:

Braunviehzuchtverband
Rinderzuchtverband (Holstein + Grauvieh)
Fleckvieh