Betriebsberatung | 16.05.2020

Beiträge für Verarbeitungsräume und Hofläden

Eine gute Nachricht gibt es für Betriebe, die ihre landwirtschaftlichen Produkte verarbeiten und direkt verkaufen: Diese Beiträge sind ab sofort wieder zugänglich.

Verkaufsräume werden  bis zu 25 Quadratmeter gefördert. Foto: Valentinhof

Verkaufsräume werden bis zu 25 Quadratmeter gefördert. Foto: Valentinhof

Die wichtigsten Änderungen betreffen Betriebe, die Kernobst verarbeiten, z.B. Apfelsaft oder andere Produkte aus Äpfeln herstellen - sie erhalten künftig keine Beiträge mehr. Auch die Beiträge für die Bauarbeiten für Eigenbaukellereien und für Brennereien wurden gestrichen. Die Mindestfläche für Eigenbaukellereien beiträgt von nun an 1,5 ha Rebfläche. Die Beitragssätze sind gleichgeblieben, sie betragen nach wie vor 40% für Bauarbeiten und 30% für Maschinen und Anlagen und Behälter. gab es einen Der Beitragszuschlag von 10% für die Maschinen im Falle von Produkten mit Qualitätssiegel wurde ebenfalls gestrichen. Verarbeitungsräume werden nun bis zu 75 m², Verkaufsräume bis zu 25 m² gefördert. Natürlich dürfen diese Räume auch größer sein, es wird aber nur bis zu dieser Höchstfläche gefördert.
Mit den neuen Förderungen werden somit wie bisher die folgenden Vorhaben gefördert: Maschinen, Anlagen und Behälter von Eigenbaukellereien, alle Bauten, Maschinen, Anlagen für die Verarbeitung von Steinobst, Beerenobst, Gemüse, Getreide, Kräutern und im tierischen Bereich die Verarbeitung und Vermarktung von Fleisch und Milch und Milchprodukten. Zu beachten sind dabei die notwendigen Mindestbetriebsgrößen und -flächen sowie Tierbestände.

Diese Kriterien wurden von der EU genehmigt und sind somit in Kraft.  Die zuständigen Ämter für Obst und Weinbau (pflanzliche Produkte) und für Tierzucht (tierische Produkte) nehmen ab sofort Gesuche entgegen.