Sozialberatung | 02.12.2020

Unfall-Meldepflicht gilt weiter

Auch während der derzeitigen Ausnahmesituation gilt die Unfallmeldepflicht. Der Bauernbund bietet einen Notfalldienst an.

Für die Unfallmeldungen gilt die Meldepflicht von 48 Stunden ab Erhalt des ärztlichen Zeugnisses. Foto: Congerdesign, Pixabay

Für die Unfallmeldungen gilt die Meldepflicht von 48 Stunden ab Erhalt des ärztlichen Zeugnisses. Foto: Congerdesign, Pixabay

Unfälle in der Landwirtschaft können nur elektronisch gemeldet werden. Die Meldung erfolgt über das Portal des Unfallversicherungsinstituts INAIL. Die Unfallmeldungen für selbstständige Landwirte und deren mitarbeitende Familienmitglieder sind weiter über das Patronat ENAPA möglich. Für die Unfallmeldungen gilt die Meldepflicht von 48 Stunden ab Erhalt des ärztlichen Zeugnisses.

Ist der Verunfallte der Betriebsinhaber selbst, so hat er bei verspäteter Meldung keinen Anspruch mehr auf das versäumte Tagegeld, und es kann sogar zur Ablehnung des Unfalls kommen. Ist der oder die Verunfallte ein mitarbeitendes Familienmitglied, drohen bei verspäteter Meldung hohe Verwaltungsstrafen. Damit die Unfallmeldungen trotz der aktuellen Situation zeitgerecht eingereicht werden können, bietet die Bauernbund-Sozialberatung einen Notfalldienst für alle selbstständigen Landwirte und deren mitarbeitende Familienmitglieder.


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Notfalldienst des SBB

An den Werktagen bietet die Abteilung Sozialberatung des Bauernbundes einen Notfalldienst. Das Unfallzeugnis, eine genaue Beschreibung des Unfallhergangs sowie die Bankdaten des Verunfallten müssen per E-Mail an die Adresse unfallmeldung@sbb.it oder per Fax an die Nummer 0471 999480 übermittelt werden. 

Außerdem ist eine Telefonnummer anzugeben, unter welcher der Hofbesitzer oder der Verunfallte jederzeit für Rückfragen erreichbar ist.