Steuerberatung | 21.01.2021

GIS-Befreiung für UaB-Betriebe

Falls im September versäumt, können UaB-Betriebe noch bis 31. Jänner 2021 das Ansuchen einreichen.

Durch die neuerlichen Umsatzausfälle aufgrund der wirtschaftlichen Beschränkungen infolge der zweiten Covid-19-Welle hat der Südtiroler Landtag beschlossen, die Ansuchen bei der Gemeinde für die Befreiung bzw. Reduzierung der GIS bis zum 31. Jänner 2021 wieder zu ermöglichen. Das entsprechende Ansuchen finden betroffene Mitglieder auch weiterhin mit Datum September unter den Persönlichen Mitteilungen auf dem Portal „mein SBB“.

Im vergangenen Herbst (Ausgabe Nr. 15/2020) hat der „Südtiroler Landwirt“ über die Möglichkeit zur GIS-Befreiung für Betriebe im Gastgewerbe, darunter auch für Urlaub auf dem Bauernhof, sowie für die Reduzierung der GIS für gewerblich genutzte Gebäudeeinheiten von Handwerkern, Unternehmern und Freiberuflern berichtet.

Voraussetzung ist, dass ein Gesamtumsatzrückgang für das Jahr 2020 von mindestens 20 Prozent im Vergleich zum Gesamtumsatz 2019 vorgewiesen werden kann. Wenn die Voraussetzung des Umsatzrückgangs von 20 Prozent nicht eingehalten werden kann, wird die GIS für das Jahr 2020 um 50 Prozent reduziert. Die geschuldete Steuer kann in diesem Fall innerhalb 30. Juli 2021 ohne Strafen und Zinsen entrichtet werden.

Die betroffenen Betriebe mussten ursprünglich für diese Befreiung, bzw. Reduzierung der GIS ein entsprechendes Ansuchen innerhalb 30. September 2020 bei der jeweiligen Gemeinde abgeben. Nun besteht die Möglichkeit, das Ansuchen bis 31. Jänner 2021 nachzuholen, falls jemand den Termin im September versäumt hat.