Sozialberatung | 04.03.2021

Hilfe bei Wiedereingliederung

Das INAIL unterstützt Personen nach einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit wieder in die Arbeitswelt zurückzukehren. Arbeitgeber erhalten eine Kostenrückvergütung, wenn sie gewissen Maßnahmen umsetzen.

Das gesamtstaatliche Versicherungsinstitut für Arbeitsunfälle INAIL unterstützt ­Arbeitgeber bei Wiedereingliederungsmaßnahmen von arbeitsunfähigen ­Personen. Foto: Steve Buissinne, Pixabay

Das gesamtstaatliche Versicherungsinstitut für Arbeitsunfälle INAIL unterstützt ­Arbeitgeber bei Wiedereingliederungsmaßnahmen von arbeitsunfähigen ­Personen. Foto: Steve Buissinne, Pixabay

Das INAIL hilft Personen, die aufgrund eines Arbeitsunfalles oder einer Berufskrankheit in ihrer Arbeit eingeschränkt sind, bei der Wiedereingliederung in die Arbeitswelt. Das Institut stellt sicher, dass Personen mit Arbeitseinschränkungen ihren Arbeitsplatz behalten und weiterarbeiten können. 

Sollte dies aufgrund der körperlichen oder geistigen Verfassung nicht möglich sein, ist das Institut den Betroffenen bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz behilflich. 

Folgende Maßnahmen werden vom INAIL bei der Wiedereingliederung von arbeitsunfähigen Personen bei einem bestehenden Arbeitsplatz unterstützt:

  • Entfernung von architektonischen Barrieren am Arbeitsplatz (Einbau von Rampen, Anpassung von Wegen, Umbau des Aufzugs usw.);
  • Anpassung und Einstellung von Arbeitsplätzen (Möbel, Werkzeuge, Hilfsmittel usw.);
  • Training (Einweisung in die Bedienung der Arbeitsgeräte, Anleitungen zur Ausführung der gleichen Aufgabe oder Umschulung auf eine andere Aufgabe usw.).

Arbeitgeber, die die oben angeführten Maßnahmen umsetzen möchten, erhalten eine Kostenrückvergütung von 60 bis zu 100 Prozent. Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://bit.ly/3aJncxW oder beim zuständigen INAIL-Amt.