Südtiroler Landwirt, Bauernbund | 29.04.2021

Bauernbund-Weg in die Zukunft

Wie wird die Südtiroler Landwirtschaft 2025 und darüber hinaus aussehen? Welche Auswirkungen hat dies auf die Verbandsarbeit des Bauernbundes und auf seine Dienstleistungen? Mit diesen Fragen haben sich die Bauernbund-Gremien intensiv beschäftigt – jetzt liegt die „Strategie 2025“ vor. von Ulrich Höllrigl, SBB-Vizedirektor

Auf dem Weg in die Zukunft können sich die Bauernbund-Mitglieder auch weiterhin auf den Südtiroler Bauernbund verlassen.

Auf dem Weg in die Zukunft können sich die Bauernbund-Mitglieder auch weiterhin auf den Südtiroler Bauernbund verlassen.

Die Lage des Bauernstandes in wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und politischer Hinsicht stärken und festigen: An diesem satzungsgemäßen Zweck des Bauernbundes hat sich seit 1904, dem Gründungsjahr des Tiroler Bauernbundes, nichts geändert. Die Wege dahin aber in beträchtlichem Maße und auch die Komplexität der Aufgabe ist um ein Vielfaches gestiegen. 

Deshalb die „Strategie 2025“: Wie kann der Bauernbund auch weiterhin seine Rolle als Interessensvertreter und Dienstleister bestmöglich und nachhaltig zum Wohle der Mitglieder wahrnehmen? Wie können wir als Bauernbund Entwicklungen begleiten und sogar vorwegnehmen? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigten sich in den letzten Monaten Landesbauernrat, Präsidium, Geschäftsleitung, die Bezirks- und Abteilungsleiter und die Mitarbeiter der Fachabteilungen intensiv im Rahmen des Projekts „Strategie 2025“. 

23 strategische Ziele, Vielzahl von Maßnahmen

Das Ergebnis liegt nun vor: 23 strategische Ziele mit Zielgrößen, über 100 abteilungsübergreifende Maßnahmen und eine Vielzahl von Maßnahmen auf Abteilungsebene. Beschlossen wurde das Gesamtpaket „Strategie 2025“ im Rahmen der Landesbauernratsklausur am 17. April.

Startschuss war eine spannende Runde von Landesbauernrat und Geschäftsleitung mit drei Impulsgebern im November 2020. Europaparlamentarier Herbert Dorfmann, Christoph Engl von Salewa/Oberalp und Christian Pfeifer, der Chefredakteur der Südtiroler Wirtschaftszeitung hielten der Landwirtschaft und dem Bauernbund den Spiegel vor und regten Schwerpunktsetzungen an, die es ihrer Ansicht nach für den Bauernbund zu verfolgen gelte. 

In den großen Trichter flossen neben den Anregungen der Impulsgeber auch wichtige Erkenntnisse aus der Bauernbund-Mitgliederbefragung und aus Interviews mit ausgewählten Mitarbeitern ein.


Den ganzen Bericht samt einer Übersicht zu den definierten Zielen finden
 Sie ab Freitag in der Ausgabe 8 des „Südtiroler Landwirt“ vom 30April auf Seite 26 oder online auf „meinSBB“.