Sozialberatung | 12.11.2021

Infos zur Sonderelternzeit

Das staatliche Gesetzesdekret „Fiscale“ sieht eine Sonderelternzeit bis zum 31. Dezember 2021 vor.

Erwerbstätige Eltern, auch Versicherte der Separatverwaltung oder nicht INPS-Versicherte, können für zusammenlebende Kinder unter 14 Jahren unter folgenden Bedingungen die Elternzeit beanspruchen:

  • Aussetzung der Bildungsaktivität;
  • Covid-19-Infektion des Kindes;
  • Covid-19-Quarantäne des Kindes.

Die Sonderelternzeit wird auch Eltern gewährt, die ausschließlich in der Separatverwaltung eingetragen sind, und selbstständig Erwerbstätigen, die beim INPS oder anderen Verwaltungen versichert sind. 

Bei Kindern zwischen 14 und 16 Jahren kann ein Elternteil – abwechselnd mit dem jeweils anderen und falls die Voraussetzungen erfüllt werden – einen unbezahlten Wartestand nutzen. Der Arbeitsplatz bleibt erhalten. Die Sonderelternzeit wird auch Eltern mit behinderten Kindern ohne Altersgrenze (lt. Ges. 104/1992 Art. 4 Abs.1) gewährt, sowohl für die Dauer der Aussetzung aller Schulstufen als auch für die angeordnete Schließung der Tageszentren und Sozialeinrichtungen.

Falls bereits von Schulbeginn bis 22. Oktober 2021 eine ordentliche Elternzeit beansprucht wurde, aber ein Anspruch auf die Sonderelternzeit besteht, kann diese umgewandelt werden. Die Elternzeit kann jeweils nur von einem Elternteil für die gleichen Kinder beansprucht werden. 

Die Sonderelternzeit wird mit 50 Prozent des Gehaltes vergütet und kann tage- oder stundenweise bis 31. Dezember 2021 beansprucht werden.  

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauernbund-Patronats ENAPA ist bei der Antragsstellung behilflich.

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