Markt | 20.12.2021

Aktuelle Zuchtvieh-Preise

Wie viel ist mein Zuchtvieh wert? Welche Preise sind gerade aktuell erzielbar? Diese Fragen stellen sich wohl alle Bauern, die Tiere zu den Versteigerungen der einzelnen Viehzuchtverbände schicken. Zur Orientierung gibt es hier eine Übersicht. von Anna Pfeifer

Wie viel ist mein Zuchtvieh wert? Mit dieser Frage kommen jedes Monat viele Bauern zu den Versteigerungen nach Bozen. (Foto: Othmar Seehauser)

Wie viel ist mein Zuchtvieh wert? Mit dieser Frage kommen jedes Monat viele Bauern zu den Versteigerungen nach Bozen. (Foto: Othmar Seehauser)

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Rassen und Kategorien liefern die untenstehenden Grafiken. Hier sind die wichtigsten Entwicklungen kurz zusammengefasst.

Eccli_Laimer_Stallbau_Stalleinrichtung_Meran_Suedtirol

Allgemeine Preisentwicklung
Im Dezember wurden für die Rassen Braunvieh, Fleckvieh, Grauvieh und Holstein Zuchtviehversteigerungen abgehalten. Die Auftriebszahlen waren bei den Rassen Braun- und Grauvieh geringer und bei Fleckvieh und Holstein höher als im Vormonat.

Bei den Jungkühen lagen die Preise bei den Fleckvieh-, Braunvieh- und Grauvieh-Tieren auf demselben bzw. einem höheren Niveau als im Vormonat. Lediglich bei den Holstein-Tieren gab es einen Preisrückgang.
Bei den Kalbinnen hingegen schnitten die Rassen Braunvieh und Grauvieh besser ab, Fleckvieh- und Holstein-Tiere mussten niedrigere Preise als im Vormonat verzeichnen.
Für Jungrinder war die Situation anders: Alle Rassen konnten gleichbleibende oder etwas bessere Preise als im Vormonat verzeichnen. 
Die Kälber-Preise für Grauvieh, Fleckvieh und Holstein waren niedriger und jene für Braunvieh höher als bei der Versteigerung im Vormonat. 













So werden die Daten ermittelt
In der Regel gibt es für jede der in Südtirol gehaltenen Rinderrassen einmal monatlich eine Zuchtviehversteigerung, die vom jeweils zuständigen Viehzuchtverband abgewickelt wird. Die jeweiligen Durchschnittspreise werden im Anschluss an die jeweiligen Versteigerungen von den Viehzuchtverbänden veröffentlicht. In den untenstehenden Grafiken ist die Entwicklung der Durchschnittspreise seit Anfang 2017 zusammengefasst. Um eine aussagekräftige Orientierungsmöglichkeit zu bieten, beschränken wir uns dabei auf jene Rassen und Kategorien, für die regelmäßig eine Mindestzahl an Tieren zu den Versteigerungen geliefert werden. Mehr Informationen dazu stehen im Beschreibungstext bei den einzelnen Grafiken.
Grundsätzlich gilt: Die veröffentlichten Preise sollen eine Orientierung bieten, wie sich der Zuchtvieh-Markt in den vergangenen Monaten entwickelt hat – Rückschlüsse auf künftige Preisentwicklungen sollen und können sie nicht bieten.

Die vollständigen Preisspiegel gibt es auf den jeweiligen Internet-Seiten der Viehzuchtverbände:

Braunviehzuchtverband
Rinderzuchtverband (Fleckvieh, Grauvieh, Holstein, Pinzgauer, Pustertaler Sprinzen)